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Jede Tasse zählt! – Aufruf zur Beteiligung am Weltrekordversuch im Fairen-Kaffee-Trinken

Der Kreisverband Gelsenkirchen von Bündnis 90/Die Grünen ruft alle Gelsenkirchener Bürger auf, sich am Freitag, den 30.9.2011, am Weltrekordversuch im Fairen-Kaffee-Trinken zu beteiligen und das eigene Engagementdann auf der Fairtrade Deutschlandseite – www.fairtrade-deutschland.de – zu dokumentieren.

Angestrebt werden bundesweit 500.000 getrunkene Tassen. „Wir loben ausdrücklich die bemerkenswerte Beteiligung an dem Weltrekordversuch vom Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung in der Augustastraße. In diesem Berufskolleg hat der Faire Handel schon seit vielen Jahren eine sehr gute Tradition, die beispielhaft in Gelsenkirchen ist.“, so Vorstandssprecherin Barbara Oehmichen.

BÜNDNIS 90/GRÜNEN würde sich freuen, wenn im Jahr 2012 in den Kantinen und Kiosken der kompletten Verwaltung und aller Schulen der Stadt Gelsenkirchen Weltprodukte aus Fairem Handel stammen und neben lokalen Produkten verkauft werden. Dies gilt insbesondere bei Orangensaft (aus der Region Sao Paulo, Brasilien) und bei Kakao und Schokolade (v.a. aus der Elfenbeinküste), wo die Ausbeutung von Kindern und Erwachsenen leider enorm ist.

Vorstandssprecher Fabian Klose ergänzt: „ Damit käme unsere Stadt dem Gedanken von Fair Trade Town einen riesigen Schritt näher.“

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GRÜNE: Fairer Handel gegen Kinderarbeit

„Es ist nicht hinnehmbar, dass weltweit mehr als 215 Millionen Kinder unter extremsten Bedingungen arbeiten müssen, sei es auf Kakaoplantagen in der Elfenbeinküste, bei der Orangenernte für unseren Orangensaft in Brasilien, bei der Haselnussernte in der Türkei, in Bananenplantagen in Ecuador oder in indischen Steinbrüchen“, so Fabian Klose. Anstatt in die Schule zu gehen, müssen sie dies tun damit ihre Familien überleben können, nur damit bei uns einige Produkte ein paar Cent billiger sind. Daher sei es wichtig, entschieden alle Möglichkeiten auszuschöpfen, diese Ausbeutung zu verhindern.

Eine sehr gute Möglichkeit dazu biete aus Sicht der GRÜNEN der Fairtrade-Gedanke, der neben dem Ausschluss von Kinderarbeit auch grundsätzlich faire Handelsbedingungen vorsehe und damit die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Erzeugerländern im Blick habe.

„Deshalb rufen wir dazu auf, konsequent Produkte mit dem Fairtrade-Siegel zu kaufen“, so der GRÜNEN-Sprecher Fabian Klose. „Wir GRÜNE begrüßen daher ausdrücklich die Initiative „Faire Metropole Ruhr“, die sich zum Ziel gesetzt hat den fairen Handel bis Ende 2012 in alle Ruhrgebietsstädte zu tragen.“ Fabian Klose besuchte zu diesem Thema in der letzten Woche in der Zeche Zollverein eine Veranstaltung, bei u.a. viele Stadtvertreter über Erfolge berichteten, die selbst Nothaushalt-Kommunen erzielen können (und auch schon erzielt haben).

„Was andere Städte wie Dortmund, Castrop-Rauxel oder Herne schon vorleben, ist auch in Gelsenkirchen zu schaffen.“ Wichtig ist aus Sicht von den GRÜNEN dabei, dass der Gedanke des fairen Handels von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis von Unternehmen, Einzelhandel, Bürgern, und lokaler Politik getragen und verbreitet wird.
Die Gelsenkirchener Grünen beteiligen sich an diesem Prozess und planen innerhalb der nächsten Monate weitere Veranstaltungen zur ausbeuterischen Kinderarbeit und dem Fairen Handel.

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Rathausplatz muss autofrei sein

“Die Planungen der Stadtverwaltung, den Platz vor dem neuen Hans-Sachs-Haus künftig für den Pkw- und sonstigen motorisierten Individualverkehr zu sperren, findet volle Unterstützung der GRÜNEN”, so Dennis Melerski verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Ratsfraktion. “Dabei steht für uns im Vordergrund, dass die Fläche vor dem aufwendig modernisierten Rathaus den Menschen künftig als Aufenthaltsraum dienen soll.” Aus stadtplanerischen Aspekten sehen die GRÜNEN hier eine große Chance, die nicht vertan werden sollte.

Im bisherigen Verfahren waren Befürchtungen aufgekommen, der aus dieser Maßnahme entstehende Wendeverkehr am Machensplatz könnte zu Verkehrschaos führen.

Dazu Dennis Melerski: “Sollten die Zielverkehre zur Munckel- und Robert-Koch-Straße tatsächlich zu Verkehrsproblemen am Machensplatz führen, müssen kreative Alternativen gesucht werden.“ Die Autofreiheit des Ratshausplatzes dürfe aber nicht in Frage gestellt werden.

Als eine Möglichkeit schlägt Dennis Melerski vor zu prüfen, ob eine Öffnung der Seitenstraße, welche hinter dem Hans-Sachs-Haus von der Vattmannstraße ausgehend zur Munkelstraße verläuft, als Einbahnstraße in Frage kommt. Dies hätte aus seiner Sicht den Charme, dass der von Norden kommende Verkehr wie bisher die Munckel- und die Robert-Koch-Straße über die Vattmannstraße erreichen könnte.

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Neue Arbeitsgruppe zur Inklusion

Inklusion ist ein sehr aktuelles Thema sei es in der Bildung, wo gemeinsames Lernen immer wichtiger wird, oder im Alltag, wo barrierefreiheit immer wichtiger wird. Wir haben beim letzten Landesparteitag in Emsdetten einen Beschluss [PDF] gefasst, der das Problem ganz gut beschreibt:

Inklusion ist ein Menschenrecht. Inklusion bedeutet Wertschätzung von Vielfalt und betrachtet die Unterschiedlichkeit der Menschen als Normalität. Eine inklusive Gesellschaft sieht alle Menschen, egal welcher Herkunft, Weltanschauung oder sexueller Identität, egal welche Fähigkeiten oder Bedarfe sie haben, als individuell, besonders und gleichberechtigt an. Dies entspricht dem erweiterten Gerechtigkeitsbegriff von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, der die Sicherung der Selbstbestimmung und das Prinzip des Ausgleichs von Nachteilen statt dem der Fürsorge in den Vordergrund stellt.
Bündnis 90/DIE GRÜNEN stehen für eine inklusive Gesellschaft. Wir wollen eine Gesellschaft, die niemanden aussondert, die Barrieren und Diskriminierungen abbaut, Teilhabe garantiert und die Fähigkeiten jedes und jeder Einzelnen in den Blick nimmt. Und: Niemand darf zurückbleiben, weil sie oder er sich gesellschaftliche Teilhabe aus eigener Kraft nicht leisten kann.
Unter mangelnder Inklusion leiden heute vor allem Menschen mit Behinderungen. Bündnis 90/DIE GRÜNEN stehen seit jeher für das Selbstbestimmungsrecht von Menschen mit und ohne Behinderung.[…] Ihr Wahlspruch, der damals wie heute Gültigkeit hat, lautete: „Der Mensch ist nicht behindert, er wird behindert!“

Wir wollen uns in Gelsenkirchen auch verstärkt mit dem Thema beschäftigen und deshalb wird am 30. Juni um 19 Uhr im GRÜNEN Büro (Wildenbruchstr. 15-17) eine neue Arbeitsgruppe gegründet, die sich insbesondere mit den sozialen Aspekten von Inklusion beschäftigen wird und deren Verankerung im Berufsleben. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen, in der Arbeitsgruppe mitzuarbeiten. [Facebook Veranstaltung]

Landesvorstandssprecher Sven Lehmann hatte sich bei der LDK auch zu dem Thema geäußert:

 

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Vorstand wieder gewählt – mit kleiner Änderung

Am Mittwoch haben wir den Vorstand neu gewählt:

Bei ihrer Mitgliederversammlung am Mittwoch haben die GRÜNEN in Gelsenkirchen auch ihren Vorstand neu gewählt. Dabei kam es zu einem Wechsel an der Parteispitze: Der bisherige Vorstandssprecher Robert Zion hatte bereits im letzten Jahr angekündigt nicht erneut kandidieren wollen. Dies hatte er mit dem Arbeitsaufwand im Büro des Landtagsabgeordneten Hans-Christian Markert begründet, aber vor allem auch mit seinem demokratischen Grundverständnis, was einen Wechsel an der Spitze einfordere. Seine Nachfolge tritt der Lehrer Fabian Klose an, der seit letztem Jahr dem Vorstand als Beisitzer aktiv ist und seinen Schwerpunkt in der Bildungs- und Entwicklungspolitik. Seine Wahl fand ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung statt.

Mit ihm an der Doppelspitze der GRÜNEN bleibt Barbara Oehmichen (1 Gegenstimme, 1 Enthaltung) als Vorstandssprecherin. Den geschäftsführenden Vorstand komplettieren Susanne Helmke als Schriftführerin  und Kreiskassierer Wolfgang Küppers (beide ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen gewählt).

Als Besitzer und Beisitzerinnen wurden die Sprecherin der GRÜNEN Jugend Adrianna Gorczyk (1 Enth.), Claudia Menzel-Johänning (1 Gegenstimme), Paul Humann (ohne Gegenstimme oder Enth.) und Robert Zion (1 Gegenstimme) gewählt.

Mehr zum neuen Vorstand und dem neuen Sprecher in den nächsten Tagen…

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Stromwechsel ganz einfach – GRÜNE laden zu Stromwechselparty ein

In den letzten Wochen sind viele Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Atomenergie zu demonstrieren und haben damit ihren Unmut über diese Technologie zum Ausdruck gebracht. Zusätzlich kann man den Atomausstieg aber auch zuhause machen – mit einem Stromwechsel.

Die GRÜNEN in Gelsenkirchen bieten darum am morgigen Donnerstag dem 5. Mai ab 19 Uhr eine Stromwechselparty im Museumscafe Buer (Horster Str. 5) an. Nach kurzen einleitenden Worten zur Energiewende kann man sich anhand des eigenen Stromverbrauchs den günstigsten Ökostromanbieter ausrechnen lassen und direkt vor Ort den Wechselantrag ausfüllen. Mit dieser Aktion unterstützen die GRÜNEN die Aktion „Atomausstieg selber machen“ und bewerben nur Stromanbieter, die in keiner Verbindung zu Atomkonzernen stehen.

Mit einem Stromwechsel kann man nicht nur ein Zeichen für den Atomausstieg und regenerative Energien setzen, sondern womöglich auch Geld sparen. Schon ab einem Stromverbrauch von 800 kWh ist die Naturstrom AG günstiger als ELE stromPlus.

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Bio-Abfall als Energiequelle

Mit Interesse haben die GRÜNEN die Aussage der Gelsendienst Sprecherin zur Kenntnis genommen, dass Gartenabfälle nicht Bio-Müll sein soll.

„Grünabfälle, z.B. vom Balkon und aus dem Garten, sind organisch und damit Bio-Abfall und gehören genauso wie Küchenabfälle in die braune Tonne. Bisher werden solche Grünabfälle entweder in die Restmülltonne geworfen oder mit dem PKW oft durch die ganze Stadt zu den Betriebshöfen gefahren. Da ist die Sammlung über die Bio-Tonne sicherlich umwelt- und klimafreundlicher,“ argumentiert Burkhard Wüllscheidt, GRÜNES-Mitglied im Betriebsausschuss Gelsendienste. Natürlich könne auch im eigenen Garten kompostiert werden, um hochwertigen Humus zu erhalten. Für alle anderen biete sich aber die Bio-Tonne an.

„Unsere Vorstellung, den Bio-Müll in einer Biogasanlage in Energie zu verwandeln, bekommt durch aktuelle Diskussion zum Ausstieg aus der Atomenergie einen neuen Stellenwert. Auch wenn immer wieder Stimmen laut werden, die sich gegen solche Anlagen wenden, gibt es Beispiele von optimal funktionierenden Biogasanlagen, die keine Beeinträchtigung für die Bevölkerung darstellen. Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Neuaufstellung der Energieversorgung der Stadt, aber auch für die Weiterentwicklung des Abfallwirtschaftsplanes im Zusammenhang mit den auslaufenden Verträgen zum Müllheizkraftwerk in Karnap, ist dies für uns einer der Bausteine“, so Irene Mihalic, umwelt- und energiepolitische Sprecherin der GRÜNEN-Ratsfraktion.

Burkhard Wüllscheidt „Die Stadt erhält mit dem organischen Abfall einen wertvollen Rohstoff, der nicht entsorgt werden muss, sondern verwertet werden kann.“
Irene Mihalic ergänzt: „Wir unterstützen jede Müllverwertung, die umweltschonend und effizient ist. Dazu gehört für uns nicht die Verbrennung im Müllheizkraftwerk in Karnap. Aber leider landet – auf Grund der Abwehrhaltung gegen die Bio-Tonne und einer Biogasanlage in großen Teilen der Gelsenkirchener Politik – immer noch der meiste organischen Abfall dort.“

Für die GRÜNEN ist es übrigens selbstverständlich, dass die braune Bio-Tonne, genauso wie die blaue Papier-Tonne, die Glassammelbehälter und eine zukünftige gelbe Tonne plus als Wertstofftonne, für die Nutzer kostenlos sein soll. Unabhängig davon, ob die Tonne pflichtig ist oder freiwillig. Bei diesen Abfallfraktionen geht es um Wertstoffe, die durch die Kommunen möglichst weitgehend wiederverwertet werden können und sollen. Die Kostenfreiheit dafür ist ein Anreizsystem getrennt zu sammeln. Ganz anders sehen das die Grünen für die graue Restmülltonne.

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Schokoticket auch für SchülerInnen der Weiterbildungskollegs

Diese Woche war die Ungerechtigkeiten bei den Schülerfahrtkosten Thema im Landtag . SPD und Bündnis 90 / DIE GRÜNEN beantragten  eine Lösung für die Weiterbildungskollegs . Dieser Antrag wurde gegen die Stimmen von CDU und FDP verabschiedet.

In Gelsenkirchen hatten im Juli bereits viele Schülerinnen und Schüler für den Fortbestand dieses Schokotickets für den zweiten Bildungsweg gefordert. In dem Antrag von SPD und Bündnis 90 / DIE GRÜNEN wurde die Landesregierung nun aufgefordert Maßnahmen zu ergreifen, um dieses Problem zu beseitigen. Auch für Gymnasiasten sollen Ungerechtigkeiten beendet werden, die dadurch entstanden, dass im Rah-men des G8-Abiturs der 10. Jahrgang dort zur Sekundarstufe II zählt und Schülerinnen und Schüler am Gymnasium bei den Fahrtkosten gegenüber anderen Schulformen benachteiligt sind.

Für Barbara Oehmichen, Vorstandssprecherin der GRÜNEN in Gelsenkirchen zeigt sich in dem Abstim-mungsverhalten erneut selektive Klientelpolitik von CDU und FDP:

„Während die CDU sich bei Gymnasiasten als Retter aufspielt, obwohl sie in der alten Regierung die ärger-lichen Fehler des G8-Abiturs verursacht hatte, sind ihr die Belange von Schülerinnen und Schülern an Weiterbildungskollegs egal. Diese erhalten seit dem neuen Schuljahr kein Schokoticket mehr. Hintergrund ist eine gesetzliche Lücke, denn die Weiterbildungskollegs fehlen in der Auflistung des Schulfinanzgesetzes. Die alte Landesregierung hatte die gesetzliche Anpassung nicht auf den Weg gebracht. Aus der Haltung ist nicht verwunderlich, dass CDU und FDP im Landtag den Antrag abgelehnt haben, die neue Regierung zum Handeln aufzufordern.“

Das Abstimmungsverhalten von CDU und FDP lässt sich laut Barbara Oehmichen kurz zusammenfassen: „Sozial sind CDU und FDP wohl nur, wenn es Gymnasiasten betrifft.“

Hier kann man sich den entsprechenden Antrag von SPD und GRÜNEN herunterladen.

(Quelle: Grüne Gelsenkirchen)

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GRÜNE verurteilen „Sparpaket“ der schwarz-gelben Bundesregierung

Der Grüne Kreisverband Gelsenkirchen verurteilt das so genannte “Sparpaket” der schwarz-gelben Bundesregierung, das nur eine Fortsetzung der bekannten Umverteilungspolitik von unten nach oben darstelle. Wieder einmal soll auf Kosten der sozial schwächeren Menschen gespart werden. Die Steuererleichterungen für Luxushotels bleiben hingegen bestehen.
Die Sparorgie von oben der zerstrittenen Koalitionäre stellt die Fortsetzung einer gescheiterten neoliberalen, marktradikalen und unsozialen Politik dar, die unserem Land sehr schadet. Zu befürchten ist, dass die Zukunft vieler Menschen schlicht kaputtgespart wird.
Wir Grüne fordern eine soziale und ökologische Politikwende für die Menschen in unserem Land. Nötig ist eine Vermögensabgabe,  ferner eine Finanztransaktionssteuer, um die Spekulation zu entschleunigen. Die Verursacher und Profiteure der Krise sollen für die Kosten aufkommen.

(Pressemitteilung – Original auf www.gruene-ge.de)

GRÜNE verurteilen „Sparpaket“ der schwarz-gelben Bundesregierung

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SPD-Antrag für die Tonne?!

Mit Erstaunen haben die GRÜNEN auf die Beantragung eines Zwischenberichtes zur Biotonne durch die SPD für die nächste Sitzung des Betriebsausschusses Gelsendienste reagiert.

„Bereits in der Dezember-Sitzung hatte die Betriebsleitung Gelsendienste auf Anfrage der GRÜNEN einen Zwischenbericht für die März-Sitzung zugesagt“, so Burkhard Wüllscheidt, sachkundiger Bürger der GRÜNEN in diesem Ausschuss. „Wir finden es natürlich gut, dass sich die SPD-Fraktion für die Biotonne interessiert, war sie doch lange genug überaus zögerlich gegenüber der Biotonne“, freut sich Burkhard Wüllscheidt.

Bereits in der Dezember-Sitzung hatte Gelsendienste angekündigt, den Probebetrieb auf jeden Fall noch über den kommenden Sommer laufen zu lassen, damit auch die Erfahrungen aus einem zweiten Sommer vorliegen. Zugesagt wurde ebenfalls auf Nachfrage der GRÜNEN, dass auch danach der Probebetrieb weiterläuft, solange die Auswertungen nicht abgeschlossen und von der Politik bewertet worden sind.

„Wir GRÜNEN sind überzeugt, dass die Biotonne nach dem Erprobungszeitraum eine Zukunft hat und im Stadtgebiet ausgeweitet werden sollte. Wir können uns nicht vorstellen, dass das, was in anderen Städten schon lange funktioniert, hier nicht klappt“, erklärt Burkhard Wüllscheidt. Mit dieser Entwicklung wollen die GRÜNEN weiterhin auch die Suche nach Lösungen für eine nachhaltige Verwertung des Bioabfalls vor Ort verbinden.

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