Bin ich ein Ökolobbyist?

Ja!
Bin ich deshalb industriefeindlich?
Nein!
Ich will an 2 Beispielen erläutern, wie eine scheinbar (!) industriefreundliche Politik aussieht und wie sie in die Hose gehen kann.

1. Beispiel: Als der Niedergang des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet einsetzte, wurde der Bergbau mit vielen Milliarden gestützt, ohne dass das Zechensterben dadurch verhindert worden wäre. Das Ruhrgebiet stünde heute besser da, wenn wenigstens ein Teil dieser Milliarden in den Strukturwandel geflossen wäre.
2. Beispiel: Jahrzehntelang hat die amerikanische Autoindustrie business as usual betrieben und die ökologische Erneuerung des Autobaus verschnarcht, und die amerikanischen Regierungen, ob Demokraten oder Republikaner. haben sie in diesem Weiter-so bestärkt. Erst der Zusammenbruch von General Motors brachte das böse Erwachen. War das eine industriefreundliche Politik?

Liebe KollegInnen von der IGBCE, lasst uns in einen intensiven Dialog darüber eintreten, wie die dringend gebotene Modernisierung der Produktion sozial, ökonomisch und ökologisch verantwortlich auf den Weg grebracht werden kann.

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PaulHumann ist Mitglied des Kreisvorstandes. Mitbegründer der Gesamtschule Berger feld (1969). Zuletzt Gesamtschulleiter in Essen-Borbeck (bis 1999). Seitdem Pensionär im Unruhestand

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