Archiv für die Kategorie Außenpolitik
Irene Mihalic korrigiert Ralf Fücks von der Heinrich-Böll-Stiftung
Zum Jahreswechsel hatte die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Margot Käßmann ein möglichst schnelles Ende des Afghanistaneinsatzes gefordert, weil “nichts gut” sei in Afghanistan. Ralf Fücks von der grün-nahen Heinrich-Böll Stiftung hatte dies beispielsweise in der Welt kritisiert. Irene Mihalic hatte dies zum Anlass genommen deutlich zu machen, dass die Position seit den Parteitagen in Göttingen und Rostock eindeutig sei.
Ich erlaube mir wieder etwas hinzuzufügen, was gestern in der Süddeutschen kritisch hinterfragt wurde. Der katholische Militärbischof hatte zum Beispiel auch gesagt, dass man “nicht nur von einem Stabilisierungseinsatz” reden könnte und geklärt werden müsste, ob der Einsatz noch gerechtfertigt sei. Und auch wenn man natürlich Kritik an Stellungnahmen äußern kann, wundert man sich doch ein wenig darüber, dass es doch eine deutliche Asymmetrie gibt…
1 Kommentar bis jetztDann doch nicht vom Krieg geredet…
… haben meine Mitkonkurrenten Wolfgang Meckelburg (CDU), Marco Buschmann (FDP) und Joachim Poss (SPD) bei den drei letzten Podien vom Stadtspiegel, dem Gauß-Gymnasium und der Kolpingsfamilie. Dabei hatten sie noch in der WAZ ihre Absage zum Afghanistan-Podium (heute Abend: 19 Uhr im DGB Haus der Jugend, Gabelsbergerstr. 12) damit begründet, “dass bis zum Urnengang bei zwei weiteren Podiumsdiskussion mit allen Kandidaten Gelegenheit für eine Auseinandersetzung auch zu diesem Thema sein wird.” Nun, ich denke, diese Nicht-Aussagen sind in Gelsenkirchen nun endgültig verstanden worden (Pressemitteilung hierzu).
P.S.: Was meine Mitkonkurrenten nicht konnten und wollten, hat dann heute wenigstens die überregionale Presse getan: Bericht in der taz.
Hauptstraße, Gelsenkirchen Stadtmitte
Drei Überraschungskörbe für die Wählerinnen und Wähler in Gelsenkirchen
Nun ist es also amtlich. Meine Mitbewerber in Gelsenkirchen Wolfgang Meckelburg (CDU), Marco Buschmann (FDP) und Joachim Poss (SPD) möchten nicht mit mir an einem neutralen Ort (Haus der Jugend des DGB) mit einem unparteiischen Moderator (Industrie- und Sozialpfarrer Dieter Heisig) ausführlich über den Krieg in Afghanistan – und was da nach der Wahl noch so kommen möge – reden (Meine Pressemitteilung hierzu).

Informieren die Bürgerinnen und Bürger in Gelsenkirchen ganz alleine über
Friedenspolitik
(Wahlkampfstand der Grünen in Buer/Hochstraße)

Plakatwand in Buer
Piraten, Krieg und analoge Weltgesellschaft…
…heißt ein aktuelles Interview mit mir im Gelsenkirchen Blog.
“Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg.” (Kurt Tucholsky)
3 KommentareRobert Zion zu GRÜNER Friedenspolitik
Am Mittwoch gab es vor der Altstadtkirche eine kleine Demo zum Krieg in Afghanistan. Am Rande habe ich unseren Bundestagskandidaten Robert Zion zu GRÜNER Friedenspolitik befragt:
1 Kommentar bis jetztMeine Forderungen im Überblick

Meine Forderungen im Ueberblick
Auf dem Podium im Max-Planck-Gymnasium: Die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes in Gelsenkirchen hat begonnen
Bevor ich hier meinen sehr subjektiven (dazu sind Blogs ja da) Eindruck vom Podium wiedergebe, eine kleine Rückschau auf die Bundestagswahl 2005. Bereits seinerzeit war ich Bundestagskandidat der Grünen in Gelsenkirchen und bereits damals hießen meine Mitkonkurrenten Wolfgang Meckelburg (CDU), Marco Buschmann (FDP) und Joachim Poss (SPD). Viel ist seitdem geschehen und an viel, außer vielleicht an einen Wortwechsel bei einer Podiumsdiskussion 2005, kann ich mich auch kaum noch erinnern. Seinerzeit ging es um das Thema Irak-Krieg und warum die Bundesrepublik unter Rot-Grün sich nicht daran beteiligt hatte:
Wolfgang Meckelburg: „Rot-Grün hat da ziemlich viel Porzellan im deutsch-amerikanischen Verhältnis zerschlagen.“
Meine Antwort: „Porzellan zerschlagen war wohl kaum mehr möglich, weil George W. Bush ohnehin nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.“
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