Archiv für: Januar, 2008
Nie! Nie! Nie wieder NATO !
Unbestätigten Gerüchten zufolge, und als solche bezeichne ich Artikel in der Postille “Junge Welt”, hat eine Clique von fünf Generälen ein 150 Seiten starkes “radikales Manifest” zwecks Reformierung der NATO herausgegeben. Mitverfasser ist der bundesdeutsche General Klaus Naumann. Was in diesem Manifest zu finden ist liest sich ungeheuerlich und stellt eine m.E. nach längst überfällige Frage aufs Neue in den Raum: Wann hauen wir die NATO endlich in die Tonne…?
Schreibe einen KommentarDas Klima und der Widerwillen
Nicht selten begegnen einem Menschen welche die Auswirkungen von CO2 bezüglich des Klimawandels schlicht leugnen. Manche schalten einfach auf stur und ignorant, so das man den Satz “Ich will weiter Autofahren” auf der Stirn blinken sehen kann. Andere versuchen zu argumentieren….
1 Kommentar bis jetztProtest gegen Nokia-Schließung
Am 16. Januar 2008 hat der finische Handyhersteller Nokia angekündigt, sein Werk in Bochum nach Rumänien zu verschieben. Betroffen hiervon wären rund 4.000 Angestellte, Leiharbeiter oder Arbeitsplätze in den Zuliefererbetrieben.
Ein Protest entlud sich in einer Demonstration von 15.000 Menschen am Dienstag dem 22. Januar, weiterer Protest kann aber auch online erfolgen:
Attac ruft beispielsweise auf, sich per Protestemails an die Geschäftsführung zu beteiligen. Unter dem Motto “Krokodilstränen helfen nicht! Kapital muss unter Kontrolle!” fordert das globalisierungskritische Netzwerk unter anderem strengere Regelungen für Subventionen oder soziale Mindeststandards in Europa, um den “neoliberalen Standortwettbewerb innerhalb der EU” einzudämmen. [ Zur Attac Nokia Seite ]
Wer dem Beispiel einiger Politiker folgen möchte, kann bei Nokia Protest daran mitwirken 200.000 Menschen zusammen zu bekommen, die Nokia gegenüber ihren Handywechsel androhen.
Weitere aktuelle Informationen finden sich in der Google News Suche oder auch auf dieser Linkliste.
Meinungen und Ansichten Gelsenkirchener Grüner:
- Pressemitteilung des Kreisverbandes “Gelsenkirchener Grüne empört über Schließungspläne von Nokia – Aufruf zur Teilnahme an Kundgebung”
- Artikel von Dennis Bartel: “Wurstwedeln bei NOKIA”
- Linkhinweise von Patrick Jedamzik: “Nokia und die Subventionen”
Grüne unterstützen Initiative der Schülervertretung gegen „Kopfnoten“
Am heutigen Freitag haben die Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen zum ersten Mal ihr Zeugnis mit den sechs neuen Kopfnoten erhalten. Neben Mathematik, Englisch oder Sport werden nun u.a. „Konfliktverhalten”, „Kooperationsfähigkeit” oder „Selbstständigkeit” bewertet. Die Landesschülervertretung NRW ruft für Samstag, d. 19.1. ab 14 Uhr zu einer Demo gegen Kopfnoten in Düsseldorf auf. Ausgangspunkt ist der Düsseldorfer Hauptbahnhof.Auch die Gelsenkirchener Grünen unterstützen die Initiative „Kopfnoten abschaffen” der Landesschülervertretung NRW. Sie haben für dieses Anliegen nach der Zeugnisvergabe vor dem Schalker Gymnasium Unterschriften gesammelt.
Die anwesende Bezirksschülersprecherin Victoria Schmitz zeigte sich „sehr erfreut über die Aktion der Grünen”. Die Schülervertretungen Gelsenkirchens würden sich auch weiterhin gegen die Vergabe von Kopfnoten einsetzen. „Wir kämpfen dafür”, so Schmitz, „dass Kopfnoten in den Sommer-Zeugnissen nicht mehr auftauchen. Da wird es schließlich auch um die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt gehen!”.
„Kopfnoten öffnen der Willkür Tür und Tor!” ist sich auch Paul Humann, bildungspolitischer Sprecher der Gelsenkirchener Grünen sicher, „Sie sind subjektiv und allein die Vergabe von Kopfnoten kostet viel Zeit, die den Lehrkräften für eine gute Betreuung der Schülerinnen und Schüler fehlt! Elternsprechtage werden gekürzt, Unterricht fällt aus – das alles steht in keinem logisch begründeten Verhältnis zur Einführung von Kopfnoten.”
Die GEW hat ausgerechnet, dass LehrerInnen in NRW für die Notenvergabe insgesamt eine Leistung aufbringen müssen, die 1.100 Lehrerstellen entspricht.
In vielen Schulen habe man sich deshalb auf eine „Einheitsnote” geeinigt, von der nur im Ausnahmefall abgewichen werden soll. „Auch solche Regelungen”, kritisiert Humann, „zeigen die Willkürlichkeit des Systems: Während die eine Schule Note 1 als Standard setzt, verteilt die andere im Normalfall Note 2; das ist extrem ungerecht für die betroffenen Schülerinnen und Schüler.”
Die Gelsenkirchener Grünen werden die Initiative „Kopfnoten abschaffen!” der Landesschülervertretung NRW auch weiterhin unterstützen. SchülerInnen und Eltern werden aufgerufen, gegen die Kopfnoten Beschwerde einzureichen. Formulare und weitere Informationen finden sich unter www.kopfnoten-abschaffen.de.
Schreibe einen KommentarGelsenkirchener Grüne empört über Schließungspläne von Nokia – Aufruf zur Teilnahme an Kundgebung
Die Gelsenkirchener Grünen sind empört über die Pläne von Nokia, das Bochumer Werk zu schließen. „Die Politik von Nokia ist in keiner Weise nachvollziehbar”, so Wolfgang Küppers, Vorstandssprecher der Gelsenkirchener Grünen. „Das Werk arbeitet hoch profitabel und die Infrastruktur ist hervorragend. Es kann nicht sein, dass ein Unternehmen erst 88 Millionen Euro Subventionen einsteckt, und sich dann einfach davon stiehlt!”
Die Gelsenkirchener Grünen rufen dazu auf, sich an der geplanten Großkundgebung für den Erhalt von Nokia in Bochum zu beteiligen. Die von der IG-Metall organisierte Demo beginnt am Dienstag, d. 22. Januar um 5 vor 12 am Nokia-Werk in Bochum, Meesmannstraße 103.
„Nokia ist einer der wichtigsten Arbeitgeber für das Ruhrgebiet.,”, so Küppers, „Auch viele Gelsenkirchener fahren täglich mit der Nokia-Bahn zu ihrem Arbeitsplatz in den Bochumer Norden. Wir hoffen, dass sich die Nokia-Geschäftsleitung dazu bewegen lässt, Verantwortung für eine Region zu übernehmen, in der das Unternehmen überhaus erfolgreich seit knapp 20 Jahren produziert.”
1 Kommentar bis jetztGRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz fordert Rücktritt von Bahnchef Mehdorn
Die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz verurteilt Hartmut Mehdorns Ankündigung, aufgrund des Tarifabschlusses mit der Gewerkschaft GDL höhere Fahrpreise und Entlassungen durchsetzen zu wollen, aufs Schärfste”Herrn Mehdorns total überzogene Brandrede zeugt nur von seinem Frust und soll die beiden anderen großen Bahngewerkschaften GDBA und Transnet abschrecken ihre Tarifverträge nachverhandeln zu lassen. Außerdem versucht Mehdorn schon wieder die drei Gewerkschaften gegeneinander auszuspielen.”, erklärt Anna Weiß, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz.
“Es ist höchst verantwortungslos als Chef eines so großen Unternehmens wie der Deutschen Bahn AG mit den Ängsten der Menschen zu spielen und Entlassungen anzudrohen. UnternehmerInnen können nicht ständig Stellenstreichungen ankündigen, wenn Gewerkschaften ihre Rechte durchgesetzt haben- dies widerspricht dem Solidaritätsgedanken”, fügt Maximilian Pichl, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz an.
“Auch eine weitere Erhöhung der Fahrpreise ist ökologisch und sozial verantwortungslos. Nach dem kapitalistischen Hau-drauf-Prinzip werden irrationale Einsparungen und Preiserhöhungen gemacht, um die Bahn für potentielle AktionärInnen attraktiv zu machen. Die Bahn verletzt damit ihre Aufgabe als öffentliche Dienstleistungsgesellschaft, den Menschen gerade in Anbetracht des Klimawandels unabhängig vom Geldbeutel umweltfreundliche Mobilität und Service zu gewährleisten”, so Pichl weiter.
“Hartmut Mehdorn hat während des gesamten Tarifkonfliktes immer wieder verantwortungslos gehandelt, indem er wie zuletzt am 24.12. des vergangenen Jahres immer wieder versucht hat das Streikrecht der GDL vor Gericht einschränken zu lasssen . Die vernünftigste Konsequenz wäre es, dass er seine Fehler eingesteht und von seinem Posten als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG zurücktritt”, so Anna Weiß abschließend.
Schreibe einen KommentarZugegeben nicht aus Gelsenkirchen, aber dennoch gut
Und da die Kritik am Vorgehen von Mehdorn auch meiner Meinung entspricht, darf auch eine ortsfremde PM hier auftauchen
[ Zur GJ Rheinland Pfalz ]
Filmfest Gelsenkirchen

Auch in Gelsenkirchen gibt es eine Filmszene. Zu den Filmwettbewerb wurden insgesamt 62 Filmbeiträge von 37 Einzelpersonen oder Gruppen eingereicht. In den Tagesprogramm wird ein Querschnitt der Einsendungen gezeigt (ohne Wertung).
Zu der Prämierung am Abend begrüßt sie Dr. Manfred Beck (Kulturdezernent Gelsenkirchen). Die Gewinner des Filmwettbewerbs werden einzeln durch die Jury vorgestellt.
Filmjury: Anke Schonschor, Robert Zion, Stephan Zabka
Moderation : Tanja Hempelmann
Musikalische Begleitung: Norbert Labatzki
Am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen, abends Snacks und diverse Getränke.
Programm:
15.30 Uhr Einlass
16.00 Uhr Tagesprogramm
18.30 Uhr Filmspecial
19.00 Uhr Begrüßung und Prämierung
Filmbeiträge
GE – Einmal anders Horst Brachvogel (21 min)
Eine Industriestadt entwickelt sich zu einen fiktiven Urlaubsort. Produktionsdatum 1971 – 1979!
Einsamer Mensch Todor Vankov (4 min)
Musikvideo über die Einsamkeit.
24 Stunden Julius Erbslöh (1 min)
24 Stunden im Leben eines Gebäudes (Gelsenwasser-Verwaltungsgebäude): Ein Zeitraffer macht einen Rhythmus sichtbar, der Funktion und Anmutung, Technik und Ästhetik im wechselnden Licht hervortreten läßt.
Waiting in blue Michael Walter (10 min)
Der Film portätiert diverse Frauen, die alle in einen blauen Wartezimmer sitzen und … warten!
Das Grusellabyrinth Claudia Ferda (4 min)
Die Prinzessin liebt einen Prinzen, aber der wurde von Lord Voldemort in ein Gefängnis verschleppt, versteckt in einem Irrgarten. Damit die geplante Hochzeit doch stattfinden kann, muss die mutige Prinzessin sich auf den Weg ins Grusellabyrinth machen und dort Wächter, wilde Tiere und Lord Voldemort selbst überwinden.
Die Tanzstunde Horst Voigt (4 min)
Figurentrickfilm aus den 70er Jahren.
Gelsenkirchener Barock Helmut Schütter (12 min)
Dokumentation über die Ausstellung „Gelsenkirchener Barock” im Museum Buer 1992.
Kicks & Balance 2006 Helmut Guder (11 min)
Dokumentation über „Kicks & Balance” in GE-Horst das ein Highlight des kulturellen Begleitprogramms der Fußball-WM 2006 war.
Bin schon länger da Isabel Grahs (48 min)
Der Filmerzählt die Geschichten vondrei Menschen, die aus dem Iran, Brasilien und Polen nach Gelsenkirchen kamen. Er zeigt ihren täglichen Kampf mit der deutschen Sprache, der Einsamkeit in der Fremde, den fehlenden Wurzeln, aber auch Spaß an neuen Aufgaben, ungeahnten Chancen und neu gefundener Freiheit. BIN SCHON LÄNGER DA zeigt Gelsenkirchen, eine Stadt im Ruhrgebiet: Eine Stadt mit nahezu 20% Arbeitslosigkeit; viele Menschen ziehen weg; die Zukunftsperspektive ist düster und trotzdem bleiben Maral, Rubens und Irene in Gelsenkirchen.
Stattfilm GE 84 Duclercq / Niski (40 min)
Alternative Dokumentation über das Leben in Gelsenkirchen 1984.
WM 2006 POR – MEX Karl-Heinz Vieth (14 min)
Dokumentation zu der Begegnung zwischen Portugal – Mexiko anläßlich der Fußball-WM 2006.
Glückauf Kollega Dilan Polat (28 min)
Der Film stellt einen Streifzug durch das Leben von Migrantinnen und Migranten in Gelsenkirchen dar, einer Stadt, die durch hohe Arbeitslosigkeit und Auswanderung wirtschaftlich ausgezerrt ist. Aus der Perspektive der verschiedenen Generationen werden Entwicklungen aufgegriffen, die Gelsenkirchen hingegen aller Schwierigkeiten zu ihrer neuen Heimat verwandelt haben. Zum einen schildern die Protagonisten den Alltag in Gelsenkirchen, zum anderen gehen sie auf aktuelle Debatten in den Medien ein – Ghettobildung, Sprachdefizite, Arbeitslosigkeit etc. -, um eine kritische Reflektion anzuschließen, durch die sie ihre Positionierung als aktive Bürger einfordern.
Schreibe einen KommentarAI: “Gold für Menschenrechte”
Seit dem 7. Dezember läuft bei Amnesty International eine neue Kampagne anlässlich der Olympischen Spiele 2008 in Peking : “Gold für Menschenrechte”.
Die Kampagne konzentriert sich auf die vier Schwerpunkte Abschaffung von Todesstrafe, Internetzensur und “Umerziehungshaft” sowie die Situation von MenschenrechtsverteidigerInnen, die derzeit wieder verstärkt
Repressionen erleiden (Hausarrest, Haft).
1 Kommentar bis jetzt
Gegenaktionen zur NPD
Am gestrigen Mittwoch hatte sich die NPD entschlossen einen Stand für den Bahnhofsvorplatz anzumelden, um damit gegen “Deutschenfeindlichkeit” zu demonstrieren. Viel wurde nicht daraus, weil viele Menschen aller Nationalitäten ein Problem damit haben, wenn Fremdenfeindliche gegen Deutschenfeindlichkeit demonstrieren. So war der Stand der rund 20 Nazis von einer Menschenmenge mit über 120 Personen umstellt, die in Sprechchören oder später mit dem Megafon aus dem nahen Grünen Büro für einigen Wirbel sorgten. Einen weiteren Bericht gibts unter PatJe.de.
Karneval in GRÜN
Tataaa, Tataaa, Tataaa!
BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN sind keine humorlose Partei. Dementsprechend startet unsere Bundestagsfraktion passend zum nahenden Rosenmontag auch mit einem subtilen Witz ins neue Jahr. Subtil muß der Witz natürlich sein, schließlich sind wir (dem Klischee entsprechend) die Partei der Besserverdienenden (mit schlechtem Gewissen), die Partei der Besseresser (aus Ökoanbau) und der Besserdenker (was allerdings dem niedrigen Niveau der Konkurrenz geschuldet ist).
Als solche Partei kann man natürlich nicht irgendwelche Zoten bringen und so ist es nur folgerichtig dass sich die Grüne Bundestagsfraktion etwas subtileres hat einfallen lassen….




