Demo für das Schokoticket
Heute nachmittag machten sich rund 100-120 junge Menschen vom Bahnhof auf den Weg zum VRR-Sitz in der Augustastraße und machten dort für gut eine Stunde ein Sit-In, während einige Personen mit dem Verkehrsunternehmen “verhandelten”. Hintergrund bildete die Entscheidung, das Schokoticket nicht mehr für Schulen des zweiten Bildungsweges anzubieten, so dass diese auf teurere Varianten für den ÖPNV umsteigen müssten. Die WDR Lokalzeit hatte gestern auch einen Beitrag dazu gebracht, der hier als Info dienen soll. Im Video taucht auch Sandra Latzke auf, die mit den Jusos Gelsenkirchen federführend an der Organisation der heutigen Demo beteiligt war. Ich habe mal ein wenig gefilmt und sowohl die Sprüche vor Ort, aber auch das Ergebnis des Gespräches mit dem VRR online gebracht. Eine HD Version dürfte heute abend nachgeliefert kommen, das iPhone läd leider nicht mit voller Auflösung hoch.
Tags: Gelsenkirchen, Jusos, ÖPNV, Schokoticket, Verkehr, VRR
Patrick Jedamzik ist Kreisgeschäftsführer der GRÜNEN. Kommunalpolitisch ist er Bezirksvertreter in Gelsenkirchen-Mitte und Sachkundiger Bürger im Kreispolizeibeirat. Neben seinen politischen Engagement studiert er Politikwissenschaften, Geschichte und VWL an der Universität Duisburg-Essen.
6 Kommentare
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Waren aber laut Polizei 100-120 DemonstantInnen…
Sonst aber ein gelungener Film und Artikel!
Kann das nie so einschätzen und übernehme das mal
Danke für den Hinweis.
Die Preise im VRR sind generell zu hoch auch im Vergleich zu anderen Verkehrsverbünden.
[...] Demo für ein Schokoticket im zweiten Bildungsweg haben wir nun auch eine Pressemitteilung herausgegeben: GRÜNE gratulieren Demonstranten [...]
100-120 sind trotzdem zu wenige… Es müssten mindestens 150 mehr sein… Mal gucken, was sich jetzt herausstellen wird. Ich hoffe nicht, dass wir die young tickets beantragen müssen.
[...] In Gelsenkirchen hatten im Juli bereits viele Schülerinnen und Schüler für den Fortbe… In dem Antrag von SPD und Bündnis 90 / DIE GRÜNEN wurde die Landesregierung nun aufgefordert Maßnahmen zu ergreifen, um dieses Problem zu beseitigen. Auch für Gymnasiasten sollen Ungerechtigkeiten beendet werden, die dadurch entstanden, dass im Rah-men des G8-Abiturs der 10. Jahrgang dort zur Sekundarstufe II zählt und Schülerinnen und Schüler am Gymnasium bei den Fahrtkosten gegenüber anderen Schulformen benachteiligt sind. [...]