“Eine” vergessen?

Am Wochenende konnte man in der TAZ einen Artikel unter dem Titel “Grüne für längere Atomlaufzeiten” lesen. Ob die unklare Formulierung so gewünscht war, lasse ich einfach mal offen, aber es ist nochmal deutlich dargestellt, dass es “eine Grüne” war und nicht “die Grünen”, die sich nun in den Dienst der Atomlobby gestellt und deshalb den Atomkonsenz in Frage gestellt hat. Entsprechende Reaktionen von Jürgen Trittin über die ehemalige Staatssekretärin Margareta Wolf zeigen da wohl eher die Meinung der Partei zu diesem Vorgehen. Ich muss sagen, dass mich dieser Wechsel zu solchen Lobbygruppen durch Grüne mehr als ärgert. Über einen Wechsel zum Mars Konzern kann man vielleicht noch geteilter Meinung sein, dann der Gang von Marianna Tritz zur Tabaklobby und nun der Wechsel zur Atomlobby. Also ganz ehrlich muss man sich fragen, wozu diese Menschen vorher grüne Politik gemacht haben, um sie dann am Ende zu verkaufen…

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Patrick Jedamzik ist Kreisgeschäftsführer der GRÜNEN. Kommunalpolitisch ist er Bezirksvertreter in Gelsenkirchen-Mitte und Sachkundiger Bürger im Kreispolizeibeirat. Neben seinen politischen Engagement studiert er Politikwissenschaften, Geschichte und VWL an der Universität Duisburg-Essen.

2 Kommentare

  1. PatJe.de » “Grüne” für längere Atomlaufzeiten sagte am  Mai 19th, 2008   12:40

    [...] Am Wochenende konnte man in der TAZ einen Artikel unter dem Titel “Grüne für längere Atomlaufzeiten” lesen. Ob die unklare Formulierung so gewünscht war, lasse ich einfach mal offen, aber es ist nochmal deutlich dargestellt, dass es “eine Grüne” war und nicht “die Grünen”, die sich nun in den Dienst der Atomlobby gestellt und deshalb den Atomkonsenz in Frage gestellt hat. Weiteres unter Grünes Gelsenkirchen.1 [...]

  2. Christian sagte am  Mai 21st, 2008   22:11

    Mal schön den Ball flach halten. Sie ist nicht zur Atomlobby gegangen, sondern arbeitet für eine PR-Agentur, deren neuer Kunde der Informationskreis Kernenergie ist. Und da sie nicht mehr im Bundestag ist kann sie machen was sie will. Natürlich hätte sie auch sagen können: “Ich habe zwar mein Bundestagsmandat zurückgegeben, um in einer PR-Agentur zu arbeiten. Aber wenn wir hier die böse Atomlobby vertreten muss ich leider wieder kündigen”. Leute wacht doch mal auf und bleibt doch mal einfach entspannt…

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