Günstige Atomenergie – dem Steuerzahler sei dank

Juli 24, 2009 1 Comment

Atomenergie ist ja unglaublich billig, wird immer behauptet. Klar: Um den Müll darf sich ja auch der Steuerzahler kümmern. Es gibt nichtmal ein Endlager und dennoch darf der Steuerzahler von 4-6 Milliarden dafür aufbringen die beiden Experimente Asse und Morsleben zu beenden. Die Atomwirtschaft, die dort ihren Müll jahrelang unterbringen konnte, hat dagegen insgesamt nur knapp 87 Millionen für die Lagerung inklusive anteilige Gebühren für die Stilllegung zahlen müssen. Was für ein Geschenk des Staates. Mehr dazu bei dem entsprechenden Bericht der Sendung Monitor.

Aber das die Atomindustrie hoffiert wird, ist kein großes Geheimnis. Die Schäden eines GAUs müssen die Betreiber nämlich auch kaum tragen: Von geschätzen 2000 Milliarden Euro tragen die Betreiber im Fall der Fälle grade mal 2, für den Rest muss bei einer solchen Katastrophe eben der Staat aufkommen, aber hey: Die Atomkonzerne scheffeln doch nur eine Million Euro Gewinn für ein AKW am Tag.

Es ist da schon fast Hohn, wenn den Kritikern der Atomenergie vorgeworfen wird, dies nur aus ideologischen Gründen zu betreiben.

Mehr Gründe gegen Atomenergie hatte ich in meinem persönlichen Blog schonmal dargestellt.

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One Comments to “Günstige Atomenergie – dem Steuerzahler sei dank”
  1. [...] Thema Atomkraft hat Patrick Jedamzik bereits auf Grünes Gelsenkirchen gebloggt. Daher spare ich mir jetzt detailreiche Ausführungen dazu, welche Gründe insgesamt gegen [...]

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Patrick Jedamzik ist Kreisgeschäftsführer der GRÜNEN. Kommunalpolitisch ist er Bezirksvertreter in Gelsenkirchen-Mitte und Sachkundiger Bürger im Kreispolizeibeirat. Neben seinen politischen Engagement studiert er Politikwissenschaften, Geschichte und VWL an der Universität Duisburg-Essen.









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