Nach der Wahl…
Mit 6,4 Prozent sind wir aus der Kommunalwahl herausgegangen. Unser erstes Wahlziel – stärker aus der Kommunalwahl herauszukommen – haben wir leider nicht erreicht, aber wir konnten uns in Gelsenkirchen als drittstärkste Partei behaupten. Wir möchten uns bei allen Wählerinnen und Wählern für die Unterstützung und das Vertrauen bedanken und freuen uns auf die kommenden 5 Jahre konstruktive Opposition in Gelsenkirchen.
Mehr zum Ergebnis in unserer Pressemitteilung oder auch in obenstehendem Video. Auf der Homepage von Irene Mihalic befinden sich einige Worte und auch Dennis Bartel hatte seine Ansichten auch in einem Blogartikel für Gruenes-Gelsenkirchen.de verarbeitet. Das Wahlergebnis auch für einzelne Wahllokale finden Sie auf den Seiten der Stadt Gelsenkirchen.
Text der Pressemitteilung:
Nachdem Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl ein Ergebnis von 6,4 % erzielt haben, erklärt Irene Mihalic, Vorstandssprecherin und Spitzenkandidatin der Gelsenkirchener Grünen: „Aufgrund der neuen Konkurrenz mit einer bundesweit etablierten Partei Die Linke und mit der Migranten-Liste BIG, war die Ausgangsituation für uns Grüne deutlich schwieriger als bei der letzten Kommunalwahl. Zudem ist es uns in den vergangenen Jahren scheinbar nicht gelungen, uns in der Ratskooperation mit der SPD ausreichend zu profilieren.“
Die Grünen haben ihr erstes Wahlziel, stärker zu werden, leider verfehlt. Ihr zweites Wahlziel, drittstärkste Kraft zu werden, haben die Grünen jedoch erreicht. Dazu Irene Mihalic: „Natürlich ist es für uns enttäuschend, dass wir nicht stärker werden konnten. Doch angesichts der sozialen Probleme in Gelsenkirchen, ist es noch ein Erfolg, dass wir die Partei Die Linke, trotz ihres großen Wählerpotentials hinter uns lassen konnten.“
Die Gelsenkirchener Grünen werden das Wahlergebnis nun weiter analysieren müssen. Als höchst bedenklich stufen die Grünen dabei nicht nur das erschreckende Ergebnis von Pro NRW, sondern ebenso die absolute Mehrheit der SPD im neuen Rat der Stadt ein: „Die absolute Mehrheit bedeutet nun auch absolute Verantwortung. Um dieser auch gerecht werden zu können, muss die SPD in der Lage sein, gesellschaftliche Prozesse zu erkennen. Doch dazu ist die SPD schon programmatisch nicht im Stande. Das werden wir, als einzige ernst zunehmende Oppositionspartei, in unserer Arbeit auch herausstellen und unsere Konzepte für eine bessere Stadt in die Politik einbringen“, so Mihalic und erklärt weiter: „Wir möchten allen unseren Wählerinnen und Wählern herzlich dafür danken, dass sie uns mit ihrer Stimme unterstützt haben. In ihrem Sinne werden wir auch aus der Opposition heraus versuchen unsere Ziele umzusetzen.“
Tags: Kommunalwahl, Pressemitteilung
Patrick Jedamzik ist Kreisgeschäftsführer der GRÜNEN. Kommunalpolitisch ist er Bezirksvertreter in Gelsenkirchen-Mitte und Sachkundiger Bürger im Kreispolizeibeirat. Neben seinen politischen Engagement studiert er Politikwissenschaften, Geschichte und VWL an der Universität Duisburg-Essen.
31 Kommentare
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lieber patrick, ich habe ja schon an anderer stelle deutlich gemacht, dass ich die einschätzung der wahlergebnisse, wie sie von dir, irene und dennis b. hier vorgetragen wird, nicht teilen kann(und wie ich finde:mit guten argumenten).
erst recht halte ich es für fehlerhaft, nach dieser niederlage mit der keule auf den eindeutigen wahlsieger, die spd, einzuschlagen und ihr jegliche programmatische kompetenz abzusprechen. eine solche anmaßung haben wir nicht nötig, und ein solches pauschalurteil ist sachlich nicht haltbar.
ich will hier nicht den vulgäpschologen rauskehren: aber bestenfalls kann man das mit einer tief sitzenden enttäuschung über das wahlergebnis erklären. wenn man so selbstbewußt ist, wie man sich gibt, braucht man solche rundumschläge nicht, schon garnicht gegenüber einer spd, mit der man 5 jahre im ehebett gelegen hat. das macht uns unglaubwürdig, weil es die frage unbeantwortet lässt, warum wir mit einer solchen inkompetenten partei 5 jahre kooperation betrieben haben, anstatt eher auszusteigen.
grüße bernd
nachtrag:muss natürlich vulgärpsychologe heißen, hatte gerade kein r übrig
nachtrag 2: bitte jetzt keine belehrungen darüber, wo ich meine meinung kundzutun habe. lieber gleich dann die kommentarfunktion abschalten wie im anderen themenstrang/blogbeitrag.bm
Der andere Thread wurde abgeschaltet weil er die ersten Trolle gezogen hat. Er ist immerhin fünffach mit DerWesten.de verknüpft.
“das macht uns unglaubwürdig, weil es die frage unbeantwortet lässt, warum wir mit einer solchen inkompetenten partei 5 jahre kooperation betrieben haben, anstatt eher auszusteigen.”
Dem stimme ich zu. Das Ansichten, Handeln und Kommunikation zu dieser Frage zuletzt nicht einleuchtend waren (vgl. Wählerinresonanz auf Patje.de) war/ist ein Problem, basiert aber auf einer mehrheitlichen Beschlußlage die wir alle getragen haben. Du warst wenn ich mich recht entsinne tendenziell eher dagegen aus dem Ehebett zu steigen, dem hat diese Entscheidung ja auch entsprochen.
ansichten, handeln und kommunikation waren nicht einsichtig, weil sie nicht zu der (mehrheitlichen)entscheidung gepasst haben, im bett zu bleiben. offiziell hat man das aber mitgetragen, im praktischen verhalten(besser:in der wahlpublikationen, pressemitteilunghen, aufrufen etc.)wurde dann aber so getan, als sei man ausgestiegen. das ganze gepoltere hätte gepasst, wenn man ausgestiegen wäre. darin sehe ich eine(!!!)ursache für die abstrafung durch unsere(kern-)wählerschaft. das spiegelt sich dann noch deutlicher in der ob-frage.
und das ganze hat dann nichts mehr damit zu tun, dass sich einige total reingehängt haben,wofür sie jeden respekt verdienen, was ich hier nochmal ausdrücklich betonen möchte. es ging aus meiner sicht nicht darum “noch mehr” zu machen, sondern weniger vom falschen.
bm
Verehrter Herr Matzkowski, bei allem Respekt. Wo waren Sie im Wahlkampf der Grünen? Alles was ich über die Grünen Gelsenkirchen in diesem Wahlkampf in Erfahrung bringen konnte, erfuhr ich über die Online Berichterstattung von Dennis, Patje und der OB- Kandidatin selbst. Ihre Beiträge hielten sich m.E. in einem sehr überschaubaren Rahmen. Möglich, dass die Akteure dabei Fehler gemacht haben. Wer nichts macht, der macht auch keine Fehler. Wer hingegen verbittert kämpft und dann so dermaßen sein Ziel verfehlt, der darf auch enttäuscht sein und auch mal falsch reagieren. Das ist menschlich. Sachlich will ich Ihnen ja zustimmen, aber was das absauen hier soll, erschließt sich mir nicht. Die monierten Fehler sind Ihnen doch sicher schon im Wahlkampf aufgefallen. Sie hätten beratend zur Stelle sein können. Oder waren Sie im Urlaub?
Diejenigen, die hinterher den Weisen mimen, sind mir persönlich äußerst suspekt und nicht selten Mitglied der CDU.
Ich habe wieder zwei Dinge dazugelernt, lieber Dennis:a) die Berechtigung zur Kritik hängt von der Menge der verteilten Flyer und der an Ständen verbrachten Stunden ab(wo waren Sie im Wahlkampf?Ihre Beiträge hielten sich…..))
b)Kritik zu üben ist bei Ihnen “absauen”.
Danke für diese Belehrung! Beste Grüße BM
Nachtrag: Ich hatte schon mehrfach den Verdacht, dass es jemanden gibt, der mit der Stoppuhr die beim Verteilen von Informaterial und beim Stehen an Ständen aufgewandten Stunden misst und einem entsprechende “Kritikkontingente” zuteilt. Gut, dass ich jetzt weiss, wer das ist! Bm
Ich beabsichtige nicht Sie zu belehren, das steht mir gar nicht zu. Ihre “Kritikkontingent”-Rhetorik vereitelt allerdings eine Antwort auf meine Fragen
Anmerkung:
Der Gelsenkirchen Blog Dennis ist nicht Mitglied unserer Partei Bernd.
Es ist höchst unwahrscheinlich das er die Aktivitäten von Grünen im Wahlkampf per Stoppuhr oder ähnlichen Methoden erfasst hat.
Seine wahlbezogenen Aktivitäten der letzten Wochen kann man hier nachlesen: http://www.gelsenclan.de/
Er teilt somit in unserer Partei niemandem was zu und kann auch nicht der korrekte Adressat deiner Verdächtigungen sein. Deine Präsenz im Wahlkampf beurteilt er offenkundig aus der Position des interessierten Bürgers.
Beste Grüße
Dennis
finde ich doch gut, wenn ein interessierter bürger(von welchen interessen geleitet?)das mit der stoppuhr macht. und schön, dass du, dennis, seine interessenlage so gut beurteilen kannst. das niveau seiner argumentation entspricht etwa dem deiner plakatserie-besonders dem des fdp-arikels.insofern haben sich hier mit dennis zum quadrat zwei brüder im geiste gefunden.
@Dennis (Gelsenkirchen Blog)
Ich bitte dich aufrichtig für die seltsamen Vorwürfe meines Parteifreundes um Entschuldigung. Bitte lass dich nicht davon abhalten hier weiter zu stöbern und zu kommentieren.
Bei allem Respekt (den ich bei dir hier teilweise vermisse) lieber Bernd, aber das Niveau deiner Argumentation ist jetzt auch nicht viel höher. Anstatt darauf einzugehen, tust du so, als wenn es ein Ranking an Wahlkampfbeteiligung gäbe.
Aber sei es drum. Es macht keinen Sinn für mich das hier im Blog zu diskutieren. Ganz einfach, weil ich innerparteilicher eine bessere Diskussion einfordere, als diese öffentlichen kurzen Kommentare hier. Du kannst natürlich gerne weiter kommentieren, aber für die innerparteiliche Diskussion halte ich das persönliche Gespräch zielführender.
Das hat selten wer geschafft, aber ich bin jetzt echt n’ bissi sprachlos.
lieber patrick,
lies doch mal bitte, wer oben einen zusammenhang von wahlkampfbeteiligung und kritik daran hergestellt hat. ich nicht.
und noch was fällt mir auf: zum wiederholten male wird nun(diesmal von dir) gesagt, mal solle bestimmte dinge doch bitte innerparteilich diskutieren. tue ich das denn nicht(gestern, am vergangenen montag)? ist es nicht vielleicht doch meine meinung, die hier das wohlige grüne gefühl stört?
wer die büchse der pandora öffnet, darf sich nicht über die plagen wundern, die daraus entweichen. und was das niveau angeht:auf einen groben klotz gehört ein grober keil, oder? mit allem respekt bernd
Bernd, Du schätzt die Situation hier völlig falsch ein. Es geht hier weder darum das uns deine Meinung unangenehm ist oder wir keine kontra-Kommentare hier dulden wollen.
“Das hat selten wer geschafft, aber ich bin jetzt echt n’ bissi sprachlos.” schreibt der Mensch den Du überhaupt nicht kennst und das zurecht.
Immerhin hat er sich von dir nicht nur eine Watschen eingefangen sondern wird von dir als derjenige dargestellt “… der mit der Stoppuhr die beim Verteilen von Informaterial und beim Stehen an Ständen aufgewandten Stunden misst und einem entsprechende “Kritikkontingente” zuteilt.”
Obwohl er nachgewiesenermaßen überhaupt keinen Kontakt zu unserer Partei hat.
Klingelt es jetzt langsam?
Grobe Keile, grobe Klötze, von mir aus. Alles okay. Aber sich öffentlich lächerlich zu machen indem man absolut wirres Zeug daherfabuliert ist doch etwas wo einen die Parteifreunde versuchen sollten zur Vernunft zu bringen. Nichts anderes versucht Patrick hier. Ich denke allerdings vergeblich.
Edit: Gerade gefunden zum Thema http://www.gelsenclan.de/index.php/wahlnachwehen/
Hi Bernd,
ich habe dir nicht verboten hier zu kommentieren, nur kann mich keiner zwingen eine Diskussion hier zu führen, wenn ich sie woanders sinnvoller fände.
Deine Ansichten zum Wahlergebnis teile ich bekanntlich nicht. Das haben wir gestern und heute ausführlich diskutiert und auch wenn ich meine erste Einschätzung so auch nicht mehr richtig finde, glaube ich nicht, dass Leute die über unseren Wahlkampf der SPD gegenüber für so falsch hielten, massenhaft zuhause blieben. Das als vorerst letzter inhaltlicher Diskussionsbeitrag dazu. Ich respektiere deine Analyse auch wenn ich sie nicht teile. Andersrum wäre es eben auch nett…
Und zur Büchse der Pandora: Sollte ich dich richtig verstehen und du damit dieses Medium meinen zeigt sich dadurch nur, dass du neue Medien nicht verstanden hast. Ich werde Kommentare bestimmt nicht einfach so ausschalten, denn sie bilden das Herz von Blogs und transparenter Politik. Wenn deine Beiträge damit bewusst als Plage gedacht sind, spricht das weniger für dich, als gegen dieses Medium.
So viel Spaß weiterhin dabei, Bürger dieser Stadt anzugreifen, die eine andere Meinung haben oder uns hier per Blog zu belehren. Ich werde hier nicht mehr drauf reagieren. Wenn du mir zu diesem Thema noch was mitteilen willst, hast du ja meine Daten.
Viele Grüße
Patrick
lieber patrick,
a) dich zwingt hier niemand, auf beiträge zu reagieren
b) wenn ich von der büchse der pandora sprach, so war der bezug der hinweis von dennis b, dass ein kommentarstrang geschlossen worden sei, weil sich dort vermehrt “trolle” geäußert haben(oder bezog sich das auch auf mich?)
c)wieso greife ich jemanden an, wenn ich konstatiere, dass dieser jemand einen zusammenhang herstellt zwischen wahlkampfbeteiligung und kritik
d) absolut wirres Zeug, daherfabulieren, Bürger angreifen, seltsame Vowürfe, absauen>das sind nur einige der von dir , dennis b und dennis x gebrauchten vokabeln. das macht spass und zeugt von respekt!
Ich misch mich dann mal auch ein. Ich kann den Wahlkampf in Gelsenkirchen nicht einschätzen, glaube aber, dass Ihr die Bedeutung von Wahlkämpfen für das Wahlergebnis stark überschätzt. Gelsenkirchen (und weite Teile des nördlichen Ruhrgebiets) sind für die Grünen allein wegen der Bevölkerungszusammensetzung einfach keine gute Gegend. Die “Postmaterialisten”, das gut gebildete (…und gut verdienende) alternative Bürgertum und die Studenten sind dort einfach nicht so stark vertreten, dass Ihr allzu gute Ergebnisse holen könnt. Da macht Ihr nix dran. Fragt doch mal bei den Grünen in Gladbeck nach: Die haben 2004 kaum Wahlkampf gemacht und sich 2009 reingehängt – der Unterschied war marginal.
Bernd, Du kannst mir nicht vorwerfen das ich das was Du am 4 September ca. 16 Uhr bis 5 September ca. 4 Uhr hier schreibst, als das benenne was es ist: Wirres Zeug.
Lies es nochmal selbst nach und bild dir dazu auf ein Neues deine Meinung. Ist ja wirklich nicht so das hier nicht auf Biegen und Brechen versucht wurde, dir auf höfliche Weise nahezubringen etwas überlegter zu schreiben.
*Drüber schlafen hilft übrigens immer, mal so als Tip*
getretener quark wird breit, nicht stark (goethe)
Ich glaube ehrlich gesagt schon, dass Wahlkampf gerade bei Kommunalwahlen ein wichtiger Faktor ist. Der gut geführte Wahlkampf ist zum Beispiel auch ein Auslöser für das sehr gute Abschneiden der SPD in Gelsenkirchen. Dabei entscheiden aber glaube ich eine Reihe von Faktoren darüber, ob ein Wahlkampfkonzept zündet: Von Engagement der Wahlkämpfer (an dem es bei den Grünen sicher nicht gefehlt hat) über Präsentation bis hin zu inhaltlichen Fragen.
Ich lehne mich jetzt nicht aus dem Fenster und gebe gute Ratschläge ab. Woran es gelegen hat, dass die Gelsenkirchener Grünen ihr Potenzial (das ich größer einschätze als Stefan) nicht abrufen konnten, werdet Ihr selbst sicher besser einschätzen können als ich, der ich wohl selbst kein potenzieller Grünenwähler bin. Gleichwohl seid ihr ne sympathische Truppe und solltet Euch nicht gegenseitig niedermachen für ne gelaufene Wahl und deren Ergebnis.
Ich denke, ich habe mich sehr konkret geäußert und verstehe nicht, dass noch immer keine konkrete Antwort auf meine Frage gegeben wurde. Ich würde gerne wissen, welchen Anteil Herr Matzkowski am Wahlkampf der Grünen hatte. Ich bin nämlich, wie Herr Matzkowski richtig antizipiert, der Auffassung, dass nur diejenigen zu einer derart scharfen Kritik berechtigt sind, die auch Anteil am Lauf der Dinge hatten. Jene, die sich für nichts verantwortlich zeichnen, hinterher aber genau wissen woran es gelegen hat, empfinde ich schließlich als äußerst anmaßend und charakterlich schwach. Insofern bringe ich, wie Herr Matzkowski ebenfalls richtig interpretiert, Wahlkampfbeteiligung und die Berechtigung zur Kritik in einen direkten Zusammenhang. Ich finde, dass ich damit weder respektlos Herrn Matzkowski gegenüber agiere, noch sehe ich eine Grundlage, meine Nachfrage als niveaulos zurückzuweisen. Ich bin sicher, dass Herr Matzkowski einen bedeutenden Anteil am Wahlkampf hatte, ich wüsste nur gerne welchen, um seine öffentliche Kritik öffentlich einordnen zu können. Nicht mehr und nicht weniger. Soviel Transparenz behalte ich mir in einer modernen und größtenteils medienvermittelten Demokratie vor.
Unreflektiert!
Das scheint doch das Stichwort der Stunde in Bezug zu Herrn Matzkowski zu sein. Er verweigert nicht nur den Rat zum “Überschlafen”, sondern zitiert in der Annahme projizierter Weisheit Goethe – und lässt dabei Syntax und Orthographie vollkommen außer Acht.
Man könnte das durchaus auch anmaßend nennen; aber vielleicht sagt man einfach besser nix mehr dazu.
@Sebastian: Der Grund für das gute Abschneiden der SPD in Gelsenkirchen ist Baranowski. In Bochum hat die SPD die gesamte Stadt zugekleistert, Stände in allen Stadtteilen, Hausbesuche, Stadtteilfeste etc. Ergebnis: unter 40%.
Dann frag Dich mal, lieber Stefan, ob die Präsentation von Frank Baranowski nicht auch ein Verdienst einer großen Zahl engagierter Wahlkämpfer ist. Zumindest in der Gelsenkirchener SPD wird das so gesehen, auch von Frank Baranowski selbst. Eine One-man-Show war dieser Wahlkampf nämlich sicher nicht.
Ich weise euch darauf hin das hier Juso zum Journalisten spricht. Ist doch klar das ihr das unterschiedlich seht. Wobei natürlich Stefan damit Recht hat das es in Bochum um keinen Deut weniger engagierte Wahlkämpfer gab als in Gelsenkirchen.
Ich war während des Kommunalwahlkampfes in Bochum und, mit Verlaub, die Sozialdemokraten dort haben wirklich nicht weniger Geld und Arbeit in den Wahlkampf gekleistert. Und natürlich haben die ihre Bürgermeisterin präsentiert.
Ich denke der Gelsenkirchener SPD-Wahlkampf war eine One-man-Show mit Dutzenden an Roadies. Um hier mal zu einem Kompromiss zu kommen.
Ich warte…
vermutlich auf mich, oder, herr dennis.
deshalb noch einmal ganz klar:
wie hoch mein anteil/mein einsatz am/im wahlkampf war, können sie nicht beurteilen, und ich werde mich hier nicht entblöden darzustellen, was ich gemacht und nicht gemacht habe
ich teile ihren ansatz, nur der dürfe kritik üben, der gewisse kontingente an wahlkampfstunden abgeleistet hat, vom grundsatz her nicht
deshalb müssen sie warten
Natürlich kann ich das nicht beurteilen, deswegen frage ich nach. Ferner möchte ich Ihnen nicht zumuten, sich zu entblöden. Es reicht vollkommen, dass Sie sich entblößen. Ich akzeptiere Ihre Verweigerung. Auch das ist Demokratie.
Mir wird der Wahlkampf Eurer Partei in Gelsenkirchen nur deshalb in Erinnerung bleiben, weil sich irgendwer mies über ein FDP-Plakat geäußert hat, das wiederum von einem Grünen sexistisch kommentiert und von der Vorsitzenden nicht ausreichend kommentiert wurde. Das Wolkenkuckucksheim “Stadtwerke” habt Ihr jedenfalls wenig rübergebracht, und jetzt und an dieser Stelle machen sich Alt(-Grün) und Jung(-Grün) Vorwürfe, die in Stil, Inhalt und Form schon für sich sprechen. Trotz Eures Alters: Ihr seid mir (doofer Wähler) beide zu grün hinter den Ohren.
Gute Nacht.
Die Vorsitzende hat den Vorwurf der FDP ausreichend, weil wahrheitsgemäß kommentiert, nämlich das der Vorwurf der FDP nicht zutreffend ist.
Da Sie hier kommentieren können, können Sie sich auch selbst davon überzeugen. Es sei denn natürlich, Sie möchten das gar nicht.
Richtig ist natürlich das die Thematik Stadtwerke weiter in den Vordergrund gerückt gehört, schließlich funktioniert das Wolkenkuckucksheimkonzept schon längst in anderen Städten. Gelsenkirchen liegt doch nicht auf einem anderen Planeten!
Letzterem kann ich natürlich schlecht widersprechen. Dem stimme ich insgesamt gesehen zu und hoffe auf bessere Zeiten.