Protest gegen Pro NRW Kundgebung in Köln

Es ist jetzt schon fast eine Woche vorbei, aber dennoch bin ich diesen kleinen Bericht noch schuldig – auch wenn nicht sooo viel zu berichten ist :) Denn – um das vorweg zu nehmen: Die Polizei hatte den Kundgebungsplatz von Pro NRW extrem gut abgesichert. Am Bahnhof Köln Deutz angekommen kam man nur an einer Seite raus und der Weg gen Norden war gut gesichert:

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Ein erster Spaziergang führe zu nicht viel mehr als einer Portion Eis im Hörnchen und der Erkenntnis dass auch das größere Umfeld mit Polizeiautos vollgestellt ist:

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Aber dann versuchte man eben doch noch näher dran zu kommen. Tja, und so wurde nochmal gelaufen: Fast 2 Stunden lang, über 5 Kilometer mit einigem Suchen:


Route durch Köln auf einer größeren Karte anzeigen

Der Lauf begann unten links (bei dem Bahnsymbol), von wo man versuchte rechts dann unter der Unterführung durchzukommen, aber da war ncihts zu machen, also der lange mühsame mit großem Bogen im Osten. Hier kam später auch eine kleine Polizeieskorte hinzu: Ein kleiner Bully, der abschnittsweise neben uns her fuhr. Selbst bei der Autobahn wurden wir natürlich nicht aus den Augen gelassen:

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Aber irgendwann war man auf der anderen Seite angekommen. Nur zur Verdeutlichung:

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Auf der anderen Seite dieser Brücke standen wir schonmal und dort hatte unsere Tour an der Köln Arena vorbei ihren Auftakt genommen. Aber man muss sagen, dass das Wetter zum Glück wirklich mitgespielt hat und auch die letzten Minuten des Protestes vor Ort so noch ganz nett waren – auch wenn sich kaum das wir angekommen waren die Kundgebung von Pro NRW aufgelöst hatte und die Teilnehmer außer Sichtweite in Zügen abtransportiert wurden. Dennoch ein schöner Tag und wichtig war, dass die Zahlen stimmen: Tausende protestieren gegen 250 Rechte.

Update: Einen Bericht zu dem Protest gibt es auch beim roten Emscherboten.

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Patrick Jedamzik ist Kreisgeschäftsführer der GRÜNEN. Kommunalpolitisch ist er Bezirksvertreter in Gelsenkirchen-Mitte und Sachkundiger Bürger im Kreispolizeibeirat. Neben seinen politischen Engagement studiert er Politikwissenschaften, Geschichte und VWL an der Universität Duisburg-Essen.

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