Die Stadtwerke Flensburg
Bei unserer Stromwechelparty sind wir durch einen Gast auf die Stadtwerke Flensburg hingewiesen wurden, deren Ökostrom günstiger ist als alle von uns empfohlenen Anbieter. Ein kurzer Kontrollblick vor Ort hatte uns keine Zweifel aufkommen lassen, also haben wir bei Atomausstieg selber machen mal nachgefragt, ob etwas gegen den Anbieter spricht. Und in der Tat: Beim regulären eingekauften Strommix der Stadtwerke taucht noch Atomenergie auf, außerdem sind die Stadtwerke an einigen Kohlekraftwerken beteiligt. Von daher ist er im Vergleich zu den ansonsten empfohlen Energieanbietern natürlich nur eingeschränkt zu empfehlen – trotz des niedigen Preises.
Aber das kann sich vielleicht noch ändern, denn Ende März wurde durch den Rat der Stadt Flensburg ein Umstieg auf 100% erneuerbare Energien in Vertrieb und Erzeugung beschlossen. Wahrscheinlich wird dann der Ökostrom dort nicht nur günstig, sondern auch uneingeschränkt zu empfehlen
Stromwechsel ganz einfach – GRÜNE laden zu Stromwechselparty ein
In den letzten Wochen sind viele Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Atomenergie zu demonstrieren und haben damit ihren Unmut über diese Technologie zum Ausdruck gebracht. Zusätzlich kann man den Atomausstieg aber auch zuhause machen – mit einem Stromwechsel.
Die GRÜNEN in Gelsenkirchen bieten darum am morgigen Donnerstag dem 5. Mai ab 19 Uhr eine Stromwechselparty im Museumscafe Buer (Horster Str. 5) an. Nach kurzen einleitenden Worten zur Energiewende kann man sich anhand des eigenen Stromverbrauchs den günstigsten Ökostromanbieter ausrechnen lassen und direkt vor Ort den Wechselantrag ausfüllen. Mit dieser Aktion unterstützen die GRÜNEN die Aktion „Atomausstieg selber machen“ und bewerben nur Stromanbieter, die in keiner Verbindung zu Atomkonzernen stehen.
Mit einem Stromwechsel kann man nicht nur ein Zeichen für den Atomausstieg und regenerative Energien setzen, sondern womöglich auch Geld sparen. Schon ab einem Stromverbrauch von 800 kWh ist die Naturstrom AG günstiger als ELE stromPlus.
Schreibe einen KommentarAtomausstieg selber machen
Nach der Katastrophe in Japan mit der noch immer unklaren Situation am Atomkraftwerk in Fukushima sind viele Menschen in Deutschland besorgt und wünschen eine Ausstieg aus der Atomenergie. Dies zeigen auch die Großdemonstrationen in Köln und Essen in den letzten Wochen.
Die GRÜNEN in Gelsenkirchen wollen nun helfen einen anderen Weg zum Atomausstieg zu beschreiten: Ab sofort kann man sich in der Geschäftsstelle in der Wildenbruchstraße 15-17 darüber informieren, wie teuer der persönliche Atomausstieg ist. Denn ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter muss nicht zwingend viel teurer sein. Das Büro ist Montags und Freitags von 10 bis 12 Uhr und Mittwochs von 16-18 Uhr geöffnet.
Mit dieser Aktion unterstützen die GRÜNEN die Initiative “Atomausstieg selber machen” und bieten Preisinformationen zu den vier reinen Ökostromanbietern Lichtblick, Greenpeace Energie, EWS Schönau und Naturstrom. Diese liefern zu 100% Strom aus regenerativen Quellen und stehen auch in keiner Verbindung zu den Atomkonzernen.
Zur Preisberechnung und gegebenfalls dem Wechsel sollte man seine letzte Stromrechnung mitbringen. Für den Mai planen die GRÜNEN eine sogenannte Stromwechselparty, bei der ausführlicher und mit kleinem Rahmenprogramm informiert werden kann. Weitere Informationen und Stromrechner unter http://www.gruene-ge.de/atomausstieg-selber-machen.
Schreibe einen Kommentar
Schwimm mit auf der Wechselwelle
Per Twitter bin ich gestern auf eine interessante Initiative gestoßen: Die Wechselwelle will bis zur Bundestagswahl 100.000 Haushalte zum Ökostrom bringen. Dies ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch ökonomisch für den heimischen Geldbeutel, denn man kann gutes Geld sparen.
Beispiel gefällig? Eine Suche bei dem mehrfach ausgezeichnetem Energieportal Verivox brachte für 4.000 kw/h in Gelsenkirchen beispielsweise folgende Einsparungen für einen Wechsel von ELE StromPlus (dem meistgenutzten in Gelsenkirchen) zu einem Anbieter wie Naturstrom oder Lichtblick.
Es gibt sogar noch günstigere Ökostromanbieter, aber ich habe den Fokus meiner Betrachtungen bewusst auf die Anbieter gesetzt, die auch von der Initiative Atomausstieg selber machen vorgeschlagen werden. Hintergrund: Nur diese stehen auch in keiner Verbindung zu den großen Energieversorgern. Neben Naturstrom und Lichtblick, sind dies auch die Elektrizitätswerke Schönau und Greenpeace Energy.
In dem Sinne also der Ratschlag: Prüft doch auch mal, ob es für euch nicht auch sinnvoll ist, auf der Wechselwelle mitzuschwimmen und ökologisch sinnvolles zu tun.
3 KommentareStromwechseln ist aktuell wie nie
Die von der Grünen Bundestagsfraktion in Auftrag gegebene und im November veröffentlichte Studie des statistischen Bundesamtes zur Energieversorgung in Deutschland brachte ein eindeutiges Ergebnis: Die Energiepreise für Privathaushalte sind von 2007 auf 2008 um 51 % gestiegen. Der Energiemarkt wird von den vier Energieriesen RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall bestimmt, es fehlt ein wirklicher Markt mit im Wettbewerb erzielten Preisen. Die Zeche zahlen vor Allem die privaten Haushalte.
Eine politische Lösung zeichnet sich unter den gegebenen Mehrheiten noch nicht ab. Die Privathaushalte können aber etwas selber tun: Weg vom teuren Gas und Öl! Hierzu hat die grüne Bundestagsfraktion eine Reihe von Energiespartipps heraus gegeben, die viele Anregungen und einige Linktipps zur weiteren Information enthalten.
Eine kurze Erinnerung an unsere Stromwechselparty Ende 2007. Da haben haben wir eine spezielle Möglichkeit gezeigt, um weiteren Strompreiserhöhungen der Energieriesen zu entgehen: Der Wechsel von atom- und kohleerzeugten Strom zu Ökostrom aus erneuerbaren Energien ist ganz einfach. Wie das geht, steht auf der bekannten Seite der Initiative Atomausstieg selber machen. Weitere Informationen gibt es auch bei Wir Klimaretter. Denn: Stromwechseln ist aktuell wie nie!
Schreibe einen Kommentar
