Atomausstieg selber machen
Nach der Katastrophe in Japan mit der noch immer unklaren Situation am Atomkraftwerk in Fukushima sind viele Menschen in Deutschland besorgt und wünschen eine Ausstieg aus der Atomenergie. Dies zeigen auch die Großdemonstrationen in Köln und Essen in den letzten Wochen.
Die GRÜNEN in Gelsenkirchen wollen nun helfen einen anderen Weg zum Atomausstieg zu beschreiten: Ab sofort kann man sich in der Geschäftsstelle in der Wildenbruchstraße 15-17 darüber informieren, wie teuer der persönliche Atomausstieg ist. Denn ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter muss nicht zwingend viel teurer sein. Das Büro ist Montags und Freitags von 10 bis 12 Uhr und Mittwochs von 16-18 Uhr geöffnet.
Mit dieser Aktion unterstützen die GRÜNEN die Initiative “Atomausstieg selber machen” und bieten Preisinformationen zu den vier reinen Ökostromanbietern Lichtblick, Greenpeace Energie, EWS Schönau und Naturstrom. Diese liefern zu 100% Strom aus regenerativen Quellen und stehen auch in keiner Verbindung zu den Atomkonzernen.
Zur Preisberechnung und gegebenfalls dem Wechsel sollte man seine letzte Stromrechnung mitbringen. Für den Mai planen die GRÜNEN eine sogenannte Stromwechselparty, bei der ausführlicher und mit kleinem Rahmenprogramm informiert werden kann. Weitere Informationen und Stromrechner unter http://www.gruene-ge.de/atomausstieg-selber-machen.
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Petition gegen Atomenergie
Wer dem Bundestag auf andere Art und Weise seine Meinung zum Atomausstieg mitteilen möchte, kann dies nun auch auf anderem Weg tun: Mit einer Petition. Wenn diese von 50.000 Menschen unterzeichnet wird, muss der Bundestag in einer Anhörung das Thema bearbeiten und über die Einwände diskutieren. Die folgende Petition ist als Leitpetition ausgewählt worden (es gab auch andere) und die Umweltverbände haben sich jetzt hinter diese Petition gestellt.
“Nukleare Ver- und Entsorgung – Sofortiger Ausstieg aus der Atomenergie” (No. 17036)
Sofortiger Ausstieg aus der Atomenergie
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die sofortige Abschaltung der Atomkraftwerke in Deutschland einzuleiten. Die Laufzeiten sind nicht zu verlängern.
Alle Atomkraftwerke sollen zum frühest möglichen Zeitpunkt stillgelegt werden.Begründung
Vor ziemlich genau 25 Jahren ereignete sich die nukleare Katastrophe von Tschernobyl. Es wurde von vielen Politikern der Ausstieg aus der Atomenergie versprochen. In Japan wurden gestern durch ein Erdbeben mehrere Atomkraftwerke beschädigt, die als “erbebensicher” galten. Die Erdbeben von Japan zeigen: Atomkraftwerke sind nicht sicher. Es ist nicht verantwortbar, den Ausstieg aus der Atomenergie weiter hinauszuzögern.”
Die Petition ist auf der Seite des Deutschen Bundestages zu finden:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?PHPSESSID=069efe1ae7a2107141a68e17f072a388&action=petition;sa=details;petition=17036
Findet die Petition 50.000 UnterstützerInnen, muss der Petitionsausschuss das Anliegen in einer öffentlichen Sitzung beraten. Wir hätten also nochmals die Möglichkeit, das Thema dort zu diskutieren. Dies ist in Anbetracht der Tatsache, dass die schwarz-gelbe Regierung das Parlament bei dem Thema “Laufzeitverlängerung/Moratorium” etc. ja gerade gerne umgeht, umso dringlicher! Es eilt! Die Frist zur Erreichung des Quorums endet am 13.04.2011.
Das Registrieren auf der Seite für E-Petitionen ist leider noch immer etwas umständlich – das Mitzeichnen dann aber umso einfacher!
Auf der Webseite steht, dass die Mitzeichnungsfrist am 4.5. endet – das ist richtig aber missverständlich: Eine Petition kann zwar sechs Wochen lang mitgezeichnet werden, aber für das Erreichen der Hürde von 50.000 ist eine dreiwöchige Frist vorgesehen…und diese endet am 13.4.!
Mahnwache am Montag gegen Atomenergie
Am Montag den 21. März findet eine Mahnwache zur Katastrophe in Japan auf dem Bahnhofsvorplatz (Bereich Eingang Bahnhofscenter) statt. Von 18 Uhr bis 18.30 Uhr wird dort den Opfern der Katastrophe in Japan gedacht und die Anteilnahme mit diesen ausgedrückt. Die Veranstaltung reiht sich damit in mehr als 600 ähnliche Mahnwachen in ganz Deutschland ein, die von der Atomausstiegskampagne „ausgestrahlt“ koordiniert werden. Die Politik soll bei der Mahnwache in Gelsenkirchen in den Hintergrund treten: Abgesehen von einigen organisatorischen einleitenden Worten soll es keine Redebeiträge geben und somit eine stille Mahnwache durchgeführt werden. Da in Japan Weiß als Farbe der Trauer gilt, wird vorgeschlagen als Zeichen der Anteilnahme weiße Bänder um das Handgelenk zu tragen oder weiße Kerzen oder Blumen zu tragen.
Schreibe einen KommentarAnti-Atom-Aktion in Bochum am Sonntag
noch immer ist die Situation im japanischen Atomkraftwerk Fukushima ungeklärt, aber es ist eindeutig, dass Radioaktivität ausgetreten ist. Auch wenn diese Katastrophe und das menschliche Leid in Japan sicher nicht für den Wahlkampf ausgenutzt werden darf, kann man auch nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und den Versicherungen glauben, dass soetwas in Deutschland nicht passieren könne.
Im Schwabenland gab es heute bereits die länger geplante Menschenkette gegen Atomenergie mit 60.000 Teilnehmern. Spontan hatten sich jedoch aufgrund der aktuellen Situation im ganzen Land Demonstrationen gebildet.
Auch wenn es mit der verschickten Aktion gegen Pro NRW morgen terminlich kollidiert möchten wir euch über eine Demonstration am Bochumer Hauptbahnhof informieren, die um 12 Uhr stattfinden wird. Organisiert wird die Demonstration durch “Aktive des alten Atombüros, des Anti-Atomplenums, des Bahnhof Langendreer und die sonstigen einschlägig Verdächtigen”, so der Aufruf bei Bochum Alternativ. Weiter heißt es im Aufruf:
“Rudolf Brun schrieb 1978 im Vorwort des Buches ‘Die Gefahren der Plutomiumwirtschaft’ über die Verantwortlichen AtommanagerInnen und -wissenschaftlerInnen: ‘Gute Realisten, die sie nun einmal sind, glauben sie an die Katastrophe erst dann, wenn sie eingetreten ist.’ Der GAU in Tschernobyl hat das widerlegt. Auch der GAU in Japan wird die Atomlobby bei uns nicht daran hindern, weiter das Leben von Millionen Menschen zu gefährden. Nur durch einen entschlossenen Widerstand lassen sie sich ihre als Gelddruckmaschinen funktionierenden Atommeiler stilllegen.”
Die 302 fährt immer um 10:59 Uhr und 11:29 Uhr nach Bochum und kommt dann um 11:31 Uhr bzw. 12:01 Uhr dort an. Alternativ ist auch die Abellio Bahn möglich, die um 11:31 Uhr am Hbf abfährt und um 11:54 Uhr dort ankommt.
Wir werden auf unserer Homepage, bei Grünes Gelsenkirchen, per Twitter und Facebook auch auf andere Termine hinweisen, aber verweisen auch auf die Seite der Kampagne ausgestrahlt, die eine Liste bundesweiter Mahnwachen anbietet.
Die Möglichkeit beide Aktionen morgen zu besuchen ist sicherlich begrenzt, aber da die Aktion in Horst bis 14 maximal 15 Uhr gehen wird, kann für aktionsfreudige Menschen durchaus die Möglichkeit bestehen, nach der Atomdemo nach Horst zu fahren. Ob dies noch lohnt, werden wir versuchen über Twitter zu vermitteln.
Schreibe einen Kommentar100% erneuerbar
Die Bundesregierung will die Laufzeit von Atomkraftwerken verlängern und nennt dies ein Energiekonzept der Zukunft. Mit Zukunft hat das Konzept aber wenig zu tun, eher mit Steinzeit. Ein richtiges Energiekonzept sorgt dafür, dass man 2040 nicht noch Atomkraftwerke hat, sondern das dann nur noch eneuerbare Energie gibt. Und wie das geht, zeigen wir hier:
Schreibe einen KommentarAlbtraum Atommüll
“Albtraum Atommüll” heißt die Dokumentation, die wir am Donnerstag (30.09.) ab 19.30 Uhr im Büro zeigen. Mit diesem Film wollen wir auf eins der vielen Probleme hinweisen, welches die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken durch die Bundesregierung mit sich bringt. Auf die weiteren wird natürlich auch eingegangen, denn nach dem Film gibt es noch eine kleine Diskussion. Die Filmvorführung findet in unserem Büro in der Wildenbruchstr. 15-17 statt, der Eintritt ist kostenlos. Einen entsprechenden Veranstaltungshinweis gibt es auch bei Facebook.
1 Kommentar bis jetztAktion gegen Atomenergie bei FDP in Dortmund
Die schwarz-gelbe Bundesregierung hält weiterhin an der Atomenergie fest, obwohl eigentlich alles dagegen spricht, weiterhin an dieser Energieart festzuhalten. Darum ruft Campact zu einem “Heißen Sommer” auf, bei dem Mitglieder der Regierungsparteien ermutigt werden sollen, sich gegen diese Planungen zu stellen.
Den Auftakt bietet eine Aktion am kommenden Montag von 12 bis 13 Uhr in Dortmund beim Büro vom FDP-Abgeordneten Michael Kauch. Seien Sie dabei und helfen Sie so weiterhin Druck für den Atomausstieg zu machen.
1 Kommentar bis jetztDemo in Ahaus
Auch von der Demo in Ahaus gibt es ein kleines Video, bei dem ich Dennis unter anderem frage, wieso er Samstag in Ahaus steckt, anstatt in Buer auf der Einkaufsstraße:
Der Landesverband hat auch ein Video zur Demo in Ahaus online gestellt. Etwas peppiger, aber wir arbeiten dran
Einen ausführlichen Bericht zur Demo hatte Dennis gestern geschrieben…
Schreibe einen KommentarBundesweite Proteste gegen Atomkraft
Für Samstag hatte die Anti-Atom-Bewegung bundesweit zu Protesten gegen
die schwarz-gelben Pläne zur Laufzeitverlängerung aufgerufen – und dies mit überragendem Erfolg. So wurde zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel eine 120 Kilometer (!!!) lange Menschenkette gebildet. Dazu waren 120 000 Menschen gekommen. Zeitleich fanden auch noch in Biblis und Ahaus Großdemos statt. Zu letzterer war ich mit vielen anderen Gelsenkirchener GRÜNEN gereist. Es galt ein deutliches Zeichen gegen den Wahnsinn Atomkraft zu setzen.
Vorbereitung für Ahaus
Am Samstag findet in Ahaus eine große Demonstration gegen Atomenergie statt. Aus Gelsenkirchen werden auch einige Personen teilnehmen, so dass wir unseren Stand in Buer leider ausfallen lassen müssen. Die Grüne Jugend hat sich in den letzten Tagen fleißig an einem eigenen Transparent gearbeitet, welches man dann auch entsprechend würdigen sollte. Hier ist es jedenfalls:
Berichte aus Ahaus reichen wir nach dem Wochenende natürlich nach

