SPD-Antrag für die Tonne?!

Mit Erstaunen haben die GRÜNEN auf die Beantragung eines Zwischenberichtes zur Biotonne durch die SPD für die nächste Sitzung des Betriebsausschusses Gelsendienste reagiert.

„Bereits in der Dezember-Sitzung hatte die Betriebsleitung Gelsendienste auf Anfrage der GRÜNEN einen Zwischenbericht für die März-Sitzung zugesagt“, so Burkhard Wüllscheidt, sachkundiger Bürger der GRÜNEN in diesem Ausschuss. „Wir finden es natürlich gut, dass sich die SPD-Fraktion für die Biotonne interessiert, war sie doch lange genug überaus zögerlich gegenüber der Biotonne“, freut sich Burkhard Wüllscheidt.

Bereits in der Dezember-Sitzung hatte Gelsendienste angekündigt, den Probebetrieb auf jeden Fall noch über den kommenden Sommer laufen zu lassen, damit auch die Erfahrungen aus einem zweiten Sommer vorliegen. Zugesagt wurde ebenfalls auf Nachfrage der GRÜNEN, dass auch danach der Probebetrieb weiterläuft, solange die Auswertungen nicht abgeschlossen und von der Politik bewertet worden sind.

„Wir GRÜNEN sind überzeugt, dass die Biotonne nach dem Erprobungszeitraum eine Zukunft hat und im Stadtgebiet ausgeweitet werden sollte. Wir können uns nicht vorstellen, dass das, was in anderen Städten schon lange funktioniert, hier nicht klappt“, erklärt Burkhard Wüllscheidt. Mit dieser Entwicklung wollen die GRÜNEN weiterhin auch die Suche nach Lösungen für eine nachhaltige Verwertung des Bioabfalls vor Ort verbinden.

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Der Beruf der ErzieherInnen – Ganz gewiss kein Kinderspiel!

Nach monatelangen Streiks gibt es für die Kita-Beschäftigten nun ein Tarifergebnis: 120 Euro mehr pro Monat (brutto natürlich) – und unterm Strich? Nach einem Bericht der WAZ-Lokalredaktion fallen für die Stadt Gelsenkirchen Kosten in Höhe von ca. 1 Million Euro an. Für die ErzieherInnen hingegen sind es nur etwa 54 …

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“und wenn man nicht ständig dagegen hält” – Die Diskussion!

Letzten Samstag fand im Gemeindehaus Bulmke eine Veranstaltung vom Industrie- und Sozialpfarramt (ISPA) statt. Der von Pfarrer Dieter Heisig organisierte Nachmittag beinhaltete die Vorstellung der Studie „und wenn man nicht immer dagegen hält“. Die Studie wurde von Marlies Mrotzek erstellt und spiegelt den Alltag von Betroffenen im Umgang mit Alg II wider. In der Vorbereitung auf die Veranstaltung habe ich die Studie gelesen und ich muss sagen, dass mich die teilweise sehr persönlichen Aussagen der StudienteilnehmerInnen zutiefst erschüttert haben. Wir alle wissen um die ungerechten und teilweise unwürdigen Regelungen von Hartz IV, die in ihren Auswirkungen auch existenzbedrohend sein können. Doch diese oft schlimmen Folgen schwarz auf weiß dargestellt und anhand von Zahlen belegt zu bekommen, ist da schon etwas anderes! Weiterlesen

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Urlaubsgebiet in der Innenstadt oder: Ein 16-jähriger als Grüner Fraktionschef

Von Dienstag bis heute konnten Jugendliche bei einem Planspiel der Jusos Kommunalpolitik praktisch erleben. Fraktionen, Ausschüsse und heute der Rat wurden simuliert und dank Taner Ünalgan und seinem Blog kann man die Ergebnisse gut nachlesen – aus Grüner Sicht vielleicht besonders interessant, da er die Grünen im Rat (mit-)vertreten hat. Der Ratsbericht steht zwar noch aus, aber so kann man nachlesen, dass er von der WAZ als Jungspund bezeichnet wurde, aber gleichzeitig auch Umwelt- und Freizeitareale verteidigte oder – sogar mit Unterstützung der CDU – die Innenstadt zum Urlaubsgebiet erklärt. Würde mich mal interessieren, wie es dann hier aussehen würde :) Wie die Ratssitzung heute endete, wird wohl  morgen berichtet, also nochmal im Blog vorbei gucken! Achja: Die WAZ hatte auch berichtet, aber die direkten Berichte sind immer etwas interessanter.

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