Sooo viel Lärm…
Letzten Donnerstag hatten Dennis (Melerski) und ich uns getroffen, um ein Video zur Lärmproblematik an Gelsenkirchener Autobahnen zu drehen. Und wo geht das besser, als auf einer Autobahnbrücke? Meine Fragen versteht man darum etwas schwerer, aber das Ansteckmikro erfasste die Antworten perfekt. Aber seht selbst:
Mehr zu dem Thema in der Pressemitteilung “Lärmbelastung ernst nehmen” oder bei Irene, die beschreibt wie Lärmschutz funktioniert.
Schreibe einen KommentarWas ist eigentlich Lärmschutz?
Jetzt haben wir in den letzten Tagen schon einige male auf den Autobahnlärm an der A2 und A42 hingewiesen und auf die Berichterstattung dazu, aber wie funktioniert Lärmschutz eigentlich? Dieser Frage ist Irene in ihrem Blog nachgegangen. Viel Spaß beim Lesen
Lokalzeit zum Autobahnlärm
Wie gestern angekündigt, lief in der WDR Lokalzeit ein kurzer Bericht über den Autobahnlärm in Gelsenkirchen. Der Bericht zeigt, wie sich die Bürgerinitative vor Ort dagegen wehrt. Hier kann man sich die rund 2,5 Minuten angucken und vielleicht findet man ja sogar einen unserer Landtagskandidaten dort versteckt? Dennis Melerski ist seit der Gründung der Bürgerinitiativen dabei und versucht so deren Interessen in die politischen Gremien hinein zu tragen.
Schreibe einen KommentarBürgerinitativen gegen Autobahnlärm im WDR
Nur ein kurzer TV Hinweis: Heute abend um 19.30 Uhr wird ein Bericht über die Bürgerinitative gegen den Autobahnlärm an der A2 und A42 gesendet.
1 Kommentar bis jetztKinderspielen ist kein Lärm
In der Vergangenheit war es öfter zu Schließungen von Kindergärten und Kindertagesstätten gekommen, weil diese zu laut seien. Ein Beispiel ist die Schließung einer Kindertagesstätte in Hamburg, deren Lärmpegel den Anwohnern trotz Einflugschneise des Werksflughafens von Airbus, einer vierspurigen Straße und einer nahen S-Bahn. Es gibt nun einige politische Bestrebungen in Deutschland die Bauordnung entsprechend zu ändern und somit Kinderlärm nicht weiter mit Industrielärm gleichzusetzen. Auch die Grünen in NRW fordern nun eine entsprechende Bundesratsinitiative:
“Wir brauchen mehr Toleranz für lärmende Kinder in unseren Gesetzen. Es ist skandalös, dass Kinderlärm rechtlich etwa wie Lärm aus Industrieanlagen behandelt wird. Es ist ein gesellschaftliches Problem, dass tatsächlich viele Menschen gegen Kinderlärm vor Gericht ziehen. Auch dies zeigt, dass Kinderfreundlichkeit nach wie vor kein Markenzeichen unserer Gesellschaft ist.
Ich fordere die Landesregierung auf, eine Bundesratsinitiative zu ergreifen, wonach das Bundes-Immissionsschutzgesetz künftig keine Anwendung mehr auf Kindergärten, Kinderspielplätze oder Jugendspielbereiche findet. Falls sich auf Bundesebene keine Mehrheit für diese Initiative finden sollte, muss landesrechtlich das Bundes-Immissionsschutzgesetz bei Kinderlärm für unanwendbar erklärt werden.
Die Politik muss unmissverständlich deutlich machen, dass kleine Krachmacher überall erwünscht sind. Kinderlärm ist Zukunftsmusik.”
so Andrea Asch in der entsprechenden Pressemitteilung. (Siehe auch DerWesten.de) Auch wenn die Realisierungschancen angesichts der direkt ablehnenden Haltung der Landesregierung sicherlich nicht die höchsten sind, finde ich den Ansatz richtig. Unsere Gesellschaft macht es Kindern eh immer schwieriger sich zu entfalten, da sollte es bestimmte geschütze Freiräume geben.
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