Protest gegen Nokia-Schließung

Am 16. Januar 2008 hat der finische Handyhersteller Nokia angekündigt, sein Werk in Bochum nach Rumänien zu verschieben. Betroffen hiervon wären rund 4.000 Angestellte, Leiharbeiter oder Arbeitsplätze in den Zuliefererbetrieben.

Ein Protest entlud sich in einer Demonstration von 15.000 Menschen am Dienstag dem 22. Januar, weiterer Protest kann aber auch online erfolgen:

Attac Logo Protestmail NokiaAttac ruft beispielsweise auf, sich per Protestemails an die Geschäftsführung zu beteiligen. Unter dem Motto “Krokodilstränen helfen nicht! Kapital muss unter Kontrolle!” fordert das globalisierungskritische Netzwerk unter anderem strengere Regelungen für Subventionen oder soziale Mindeststandards in Europa, um den “neoliberalen Standortwettbewerb innerhalb der EU” einzudämmen. [ Zur Attac Nokia Seite ]

Wer dem Beispiel einiger Politiker folgen möchte, kann bei Nokia Protest daran mitwirken 200.000 Menschen zusammen zu bekommen, die Nokia gegenüber ihren Handywechsel androhen.

Weitere aktuelle Informationen finden sich in der Google News Suche oder auch auf dieser Linkliste.

Meinungen und Ansichten Gelsenkirchener Grüner:

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Gelsenkirchener Grüne empört über Schließungspläne von Nokia – Aufruf zur Teilnahme an Kundgebung

Die Gelsenkirchener Grünen sind empört über die Pläne von Nokia, das Bochumer Werk zu schließen. „Die Politik von Nokia ist in keiner Weise nachvollziehbar”, so Wolfgang Küppers, Vorstandssprecher der Gelsenkirchener Grünen. „Das Werk arbeitet hoch profitabel und die Infrastruktur ist hervorragend. Es kann nicht sein, dass ein Unternehmen erst 88 Millionen Euro Subventionen einsteckt, und sich dann einfach davon stiehlt!”

Die Gelsenkirchener Grünen rufen dazu auf, sich an der geplanten Großkundgebung für den Erhalt von Nokia in Bochum zu beteiligen. Die von der IG-Metall organisierte Demo beginnt am Dienstag, d. 22. Januar um 5 vor 12 am Nokia-Werk in Bochum, Meesmannstraße 103.

„Nokia ist einer der wichtigsten Arbeitgeber für das Ruhrgebiet.,”, so Küppers, „Auch viele Gelsenkirchener fahren täglich mit der Nokia-Bahn zu ihrem Arbeitsplatz in den Bochumer Norden. Wir hoffen, dass sich die Nokia-Geschäftsleitung dazu bewegen lässt, Verantwortung für eine Region zu übernehmen, in der das Unternehmen überhaus erfolgreich seit knapp 20 Jahren produziert.”

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