Osterdemo in Gronau
Gestern fanden in Deutschland an 12 Standorten Demonstrationen gegen die Atomenergie statt. Anlass war der Super-GAU von Tschernobyl, die sich heute zum 25. Mal jährt und die noch immer nicht verbesserte Situation in Japan. Der traditionelle Ostermarsch zur Friedenspolitik wurde somit mit der Forderung nach dem Atomausstieg verbunden. Und das liegt auch nicht so weit auseinander, insbesondere in Gronau, wo Uran für die Verwendung in Atomkraftwerken aufbereitet wird. Ein Verfahren, welches auch genutzt wird, um Material für Atomwaffen vorzubereiten. Siehe dazu auch diesen TAZ Artikel zur Demo gestern.
Jedenfalls waren wir gestern auch vor Ort und haben mitdemonstriert. Hier einige Eindrücke von der Demo:
Da es gestern bei unserem Bus auch nachfragen bezüglich der Finanzierung gab, hier mal ganz transparent das Ergebnis für unseren Bus:
Es mag vielleicht an Ostern liegen, aber generell gibt es wohl ein Mobilisierungsproblem für solche Aktionen. Auch wenn man ein endgültiges Resüme wohl erst nach der Vorstandssitzung morgen ziehen kann, fand ich es richtig den Bus zu organisieren. Bei dem Wetter in überfüllten Zügen zu reisen hätte bestimmt keinen Spaß gemacht. Außerdem hatte man so nur etwas mehr als eine Stunde gebraucht.
Vielen Dank allen Mitreisenden für die finanzielle Unterstützung und das gemeinsame Demonstrieren
Kein Ei mit der 3!
Schöne Ostern mit Bio-Eiern! Am kommenden Karsamstag, den 03. April, verteilt die Grüne Jugend ab 10 Uhr auf der Gelsenkirchener Bahnhofstraße feine selbst hergerichtete Osterkörbchen mit kleinen Leckereien für die Passanten. Anlässlich der Osterfeiertage, an denen Eier in großen Mengen verzehrt werden, gilt es für die Gelsenkirchener Bürgerinnen und Bürger zu hinterfragen, woher ihre bunten Ostereier eigentlich stammen. Kevin Jedamzik, Sprecher der Grünen Jugend Gelsenkirchen, bemerkt dazu: „Oft ist es im Supermarkt ja so, dass der Griff schnell zu den günstigsten bunten Ostereiern im Regal geht. Aber gerade bei solchen Bequemlichkeitskäufen landen Eier im Einkaufswagen, die von gequälten Legehennen stammen. Mindestens die Parole „Kein Ei mit der 3!“ muss für alle zu einer Selbstverständlichkeit werden.“
Natürlich geht es den Junggrünen in erster Linie darum, dass Bewusstsein für die Lebens- und Haltungsumstände der heimischen Legehennen zu stärken und die Bürgerinnen und Bürger an ihre Verantwortung als Käufer zu erinnern: „Aber wenn die Passanten die Bio-Eier probieren, werden sie eingestehen müssen, dass sie auch einfach besser schmeckt.“, so Adrianna Gorczyk, Sprecherin der Grünen Jugend.
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