Wittke im Interview
Bereits Anfang der Woche erschien im Pottblog ein längeres Interview mit dem früheren Oberbürgermeister, früheren Verkehrsminister und noch immer Landtagsabgeordneten Oliver Wittke aus der CDU. Auch wenn das Interview 40 Minuten geht, lohnt es sich dennoch und im Artikel ist es auch noch in verschiedene Teile aufgeteilt.
Interessant fand ich jedoch die Aussage von Wittke zu Schwarz-grün direkt am Ende von Teil eins, bei dem er zum Ausdruck brachte, dass sich die Grünen da noch ein wenig bewegen müssten in der Energie- und Industriepolitik. Gute Aussage, denn sie zeigt eben die Unterschiede zwischen beiden Parteien, die eine Koalition in NRW meines Erachtens unmöglich macht, denn ein Zugehen auf die CDU in den Bereichen wäre eher ein Schritt zurück und das muss ja wirklich nicht sein.
Zum Kommunalwahlergebnis der SPD in Gelsenkirchen ist folgende Aussage auch bezeichnend:
“Das Gebahren der SPD bei der Kommunalwahl hier in Gelsenkirchen. Wir nennen das betreutes Wohnen, wenn man von Altenheim zu Altenheim zieht und versucht die Stimmen einzusammeln.”
Aber nicht nur die SPD wird angegriffen, auch für den Innenminister aus der FDP Ingo Wolf findet Wittke deutliche Worte:
“Ich glaube nicht, dass dieser Kommunalminister seine Verantwortungen gegenüber den Kommunen wahrnimmt. … Ich wünsche mir in einem Innenminister einen Anwalt der Kommunen und nicht den Oberlehrer, der den Kommunen versucht beizubringen, wohin sie marschieren müssen.”
Aber seht euch das Video selber an, bevor ich jetzt alles wiedergebe
