Kein Wochenmarkt, keine Prostitution, aber viele Baumaßnahmen

Am Mittwoch fand die sechste Sitzung der Bezirksvertretung Mitte in dieser Legislaturperiode statt. Und die Tagesordnung bot einige interessante Themen: Die Situation des Wochenmarktes auf dem Margarethe-Zingler-Platz ebenso wie die Prostitution an der Bickernstraße. Diese beiden Themen wurden aber zugunsten von Vorlagen der Stadtverwaltung auf einen Zeitpunkt nach der Sommerpause verschoben. Diese sollen dann einen gesamtstädtischen Überblick über die Situation der Marktstände oder eben der Prostitution bieten. Ich bin jedenfalls mal gespannt.

Es folgten dann einige Bauvorhaben, die in verschiedenen Stadien der Vorbereitung dargestellt und beschlossen wurden. An der A42 Anschlusstelle in Heßler am Lehrhovebruch wird der Unfallschwerpunkt durch Kreisverkehre entschärft – eine Forderung meine Amtsvorgängerin Else Rogalla bereits seit Anfang der 90er Jahre vorgetragen hatte.  Auch die Bismarckstraße wird nördlich der Kreuzung  Bickernstraße/Trienenkamp wird nun in einem neuen Bauabschnitt weiter umgebaut. Allerdings wird der Bereich unter der Bahnbrücke zunächst ausgenommen werden, da die nötige Absenkung der Straße aufgrund eines hohen Grundwasserstands etwas komplizierter sind, als angenommen. Längere Diskussionen hierbei gab es an der Ecke Braubauerschaft, wo nach der momentanen Planung keine Ampelsteuerung vorgesehen ist, maximal indirekt durch eine Fußgängerampel auf der Bismarckstraße. Hintergrund spielt der Bus, der in diese einbiegen muss und dabei entsprechenden Spielraum benötigt, was bei einer Ampelanlage im vorderen Bereich der Straße nicht möglich wäre. Aber dies wird in der Detailplanung sicherlich nochmal besprochen.

Nun ist erstmal Sommerpause und erst im September tagt die Bezirksvertretung erneut.

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