Vielen Dank!
Vielen Dank an alle unsere Wählerinnen und Wähler in Gelsenkirchen und auch an die engagierten WahlkämpferInnen aus dem Kreisverband!
Gratulation an Joachim Poß für das Direktmandat und an Die Linke für die höchsten Stimmenzuwächse (bei den Zweitstimmen).
Eine Einschätzung zum Wahlausgang im Bund und in Gelsenkirchen von mir folgt noch. Hier vorerst die Ergebnisse für Gelsenkirchen:
Wahlergebnis Gelsenkirchen (Zweitstimme):
SPD: 42% (-11,8%)
CDU: 23,2% (0,0%)
LINKE: 12,1% (+4,2%)
FDP: 9% (+3,6%)
B’90/GRÜNE: 6,9% (+1,2%)
PIRATEN: 1,8% (+1,8%)
NPD: 1,7% (+0,5%)
REP: 0,9% (+0,2%)
Wahlergebnis Gelsenkirchen (Erststimme):
Joachim Poß (SPD): 54,3% (-5,4%)
Wolfgang Meckelburg (CDU): 26,1% (-0,3%)
Robert Zion (B’90/Grüne): 7,6% (+4,9%)
Marco Buschmann (FDP): 7% (+4,5%)
Andreas Joseph Mertens (NPD): 3,5% (+2%)
Stefan Engel (MLPD): 1,5% (+1,1%)
Zweitstimmen (B’90/Grüne) 2009:
Gesamt: 8.327 (+310) 6,9% (+1,2%)
(2005: 8.017 Stimmen/5,7%) (2002: 10.423 Stimmen/7,1%) (1998: 10.521 Stimmen/5,1%)
Mitte: +1,3% (Bismarck: +0,9%; Hüllen: +0,8%; Bulmke: +0,8%; Altstadt: +2,7%; Feldmark: +1,6%; Heßler: +0,5%; Schalke:+1,6%)
Nord: +1,4% (Scholven: +0,4%; Hassel: +1,2%; Buer: +1,5%)
Ost: +1% (Erle: +1,1%; Resse: +1%; Resser Mark: +0,8%)
Süd: +1,4% (Ückendorf: +1,6%; Rotthausen: +0,9%; Neustadt: +1,5%)
West: +1% (Beckhausen: +1,3%; Horst: +0,6%)
Erststimmen (Robert Zion) 2009:
Gesamt: 9.013 (+5.280) 7,6% (+4,9%)
(2005: Robert Zion: 3.733 Stimmen/2,7%)(2002: Ludger Volmer: 7.001 Stimmen/4,8%) (1998: Ludger Volmer/Karl Kneip: 9.482 Stimmen/4,4%)
Mitte: +5,3% (Bismarck: +4,5%; Hüllen: +5,3%; Bulmke: +5,4%; Altstadt: +7,6%; Feldmark: +5,1%; Heßler: +4,1%; Schalke:+5,7%)
Nord: +4,9% (Scholven: +4,5%; Hassel: +4,6%; Buer: +5%)
Ost: +4,6% (Erle: +4,5%; Resse: +4,7%; Resser Mark: +5,2%)
Süd: +5% (Ückendorf: +5%; Rotthausen: +4,6%; Neustadt: +5,9%)
West: +4,3% (Beckhausen: +4,3%; Horst: +4,2%)

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Robert Zion ist Vorstandssprecher und Bundestagskandidat der Grünen in Gelsenkirchen. Bundesweites Aufsehen erregte er als Mitinitiator des Göttinger Parteitages 2007, der eine Wende in der Grünen Afghanistanpolitik herbeiführte.
8 Kommentare
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Problemfall SPD: Eine Traditionspartei demontiert sich selbst, in erster Linie durch Hartz IV und die schlimmen Folgen. Wann findet die SPD endlich den Mut zur Umkehr? Es bringt nichts, weiter in eine Sackgasse zu laufen.
Mit Steinmeier und Müntefering wird keine Erneuerung möglich sein. Clement hat ja bereits die Wahl der FDP wärmstens empfohlen. Deren Wahlslogan sollte lauten: “Jedem das Seine – mir das Meiste!”, gesungen vom Chor der zukünftig scheiternden Individualisten in sämtlichen Tonlagen:
Ellenbogen raus!
[...] http://www.gruenes-gelsenkirchen.de/vielen-dank-1487 [...]
Ja, natürlich- ursprünglich war die Formulierung “Jedem das Seine” nicht negativ belastet; aber hier spielen Cato, Platon und Cicero erst mal keine Rolle mehr. Seit der Nazizeitzeit ist dieser Satz negativ besetzt(Inschrift am Tor des KZ Buchenwald- auf der Innenseite). Und selbst wenn man die FDP nicht mag und meint, ihren Neoliberalismus geißeln zu müssen, überschreitet diese Verbindung eines durch die Nazis diskreditierten Satzes mit der FDP wohl die Grenzen.
Nicht ohne Grund haben verschiedene Firmen(Tschibo, McDoof und andere)diesen in Werbekampagnen eingesetzten(teilweise auch verfremdet eingesetzten)Satz aufgrund öffentlicher Proteste nach Entschuldigungen zurückgenommen.
Unbedachtheit, Ausrutscher, Unkenntnis oder bewusste Provokation- das ist hier egal. Dieser Satz ist im Kontext der Auseinandersetzung mit einer demokratischen Partei eine Zumutung!
Dem würde ich sogar zustimmen, aber das berühmte “Suum cuique” (heute noch Motto der Feldjäger der Bundeswehr) wurde hier nicht verwendet.
“Jedem das Seine – Mir das Meiste!” wurde niemals in irgendeiner der von Bernd beschriebenen Form kritisiert. Die Urheberschaft zu dieser Aussage halten auch nicht Cicero und Co, sondern der Comickater Garfield.
Sie ist keine Eigenschöpfung von Franz sondern ging mithilfe der beliebten DUPLO-Bildchen in die Popkultur ein, Ende der 80er Jahre. Dargestellt war der dicke Comickater mit einer ihm üblichen Verteilung von Tortenstücken. Ein anderes Motiv zeigte selbiges mit Lasagne.
Die Dinger klebten seinerzeit wohl auf so jeder Schultonne. Das hat sich bei den Leuten wohl eingeprägt, noch heute reden sie darüber.
http://www.google.de/search?hl=de&client=firefox-a&rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&q=jedem+das+seine+mir+das+meiste+&btnG=Suche&meta=
http://www.google.de/search?hl=de&client=firefox-a&rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&q=jedem+das+seine+mir+das+meiste+garfield&btnG=Suche&meta=
Habe gern geholfen, keine Ursache.
lieber dennis, garfield und comics hin oder her. hier wird der spruch im kontext einer politischen programmatik benutzt. und ein grüner stadtverordneter(zukünftiger) sollte vielleicht etwas geschichtsbewusster mit solchen sätzen umgehen als vertreter der pop-kultur, zumal dort der text in einem konkreten bild-text-zusammenhang steht. ich habe ja auf die beispiele aus der werbebranche verwiesen, wo diese textzeile auch schon in anderen kontexten verwendet wurde.
hier wird ein politischer kommentar abgegeben(der jetzt natürlich wieder als “satire” und “kunst” verkauft wird).
ich finde dieses zitat im zusammenhang mit der fdp zum (fremd-)schämen!
Hallo allerseits!
Da Bernd hier was schreibt, so schreibe ich auch mal was.
Die von ihm behauptete Verbindung ist von mir weder gemeint noch gar beabsichtigt. Dies zur unmissverständlichen Klarstellung, damit keinerlei Irritationen aufkommen können.
Der von mir stammende satirsche Kommentar ist u.a. veröffentlicht worden in den moderierten Foren SZ-online, Zeit-online und Der Westen.de (WAZ). Niemand hat an dem Text irgendeinen Anstoß genommen oder ihn gar gelöscht.
Ich schreibe auch “Jedem das Seine – mir das Meiste!” So lautet das vollständige Zitat, das eben nicht nur aus dem ersten Satzteil besteht – und das ganz bewusst.
Und warum kann ein politischer Kommentar nur keine Satire sein? In welchem Regelbuch steht das bitte. Es gibt doch schließlich auch Polit-Satire …
So – und nun lasst uns bitte zur inhaltlichen politischen Arbeit übergehen.
Ich finde, das “Thema” hat sich auch erschöpft.
Freundliche Grüße
Franz Schart
Ich finde die Klarstellung von Franz hilfreich und gut. Gleichwohl bleibe ich dabei- und dies völlig unabhängig davon, ob das Zitat in irgendwelchen anderen Foren nicht auf Einspruch gestoßen ist(das sagt etwas über die Leser dort aus, mehr nicht!): man sollte mit Zitaten sorgsam umgehen- und mit durch die Nazizeit belasteten erst recht. Daran ändert auch nichts, dass nach dem inkriminierten Satz noch eine zweite Hälfte folgt.
Und was die Satire angeht: vbielleicht sollte demnächst über Beiträgen immer stehen: Achtung, Satire- damit diejenigen, die auf diesem Gebiet nicht so versiert sind, also etwa ich, auch gleiuch erkennen, dass es eine Satire ist.
Franz´Aufruf am Ende teile ich nicht: diese Auseinander setzung hier ist eine inhaltliche Arbeit, da sie, wenn sie gelingt, einer Verständigung über die politische Auseinandersetzung dient.
Beste Grüße Bernd
Ich bin zwar immer noch der Meinung, das wir hier über zwei unterschiedliche Sätze mit unterschiedlichen Wurzeln reden.
So ihr euch aber auf diese Weise einig seid, werd ich den Teufel tun und darauf herumreiten.
Liebe Grüße